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Wetter: Sonne, 15°-28°C

Teilnehmer: 47 Personen

Organisation: Inge und Werner Fessel

Mit dem Bus fuhren wir bei Bayerisch Eisenstein über die Grenze nach Tschechien und nach Prasily. Dort verließ die Gruppe Edelweiß den Bus (Bericht folgt später). Die Gruppe Enzian (15 Personen) fuhr wieder zurück nach Zelezna Ruda (Markt Eisenstein, CZ) und nach Spicak.

Von dort brachte uns die älteste Seilbahn des Böhmerwaldes (1453m lang) zuerst nach Hofmanky und dann mit dem 2.Teil des Liftes bis hinauf auf den Pancirgipfel (Panzer, 1214m).

Von dort machten wir uns sofort auf den Weg zum Mustek (Brücklberg, 1234m). Es ging immer gemütlich auf dem Kamm entlang mit schönen Ausblicken in den Böhmer- und Bayerischen Wald.

Nach ca. 1,5 Stunden waren wir am Ziel.

Der Mustek war früher ein beliebtes Skifahrzentrum mit Baude, die leider 1990 abbrannte und nicht mehr aufgebaut wurde. Wir genossen kurz die Aussicht hinüber zum Osser, aber für die Mittagspause war es am Gipfel zu heiß. Ein Stückchen tiefer fanden wir dann ein gemütliches Plätzchen im Wald mit Sicht auf die Trinkwassertalsperre von Nyrsko an der Uhlava.

Nach der Mittagsrast stiegen wir ab bis zur Kreuzung Pod Mustkem, und von da, zum Entsetzen mancher Enzianer, wieder stetig bergauf, über Pod Habrem, zurück zum Pancir.

In der Chata Pancir kehrten wir ein und löschten unseren Durst und genossen die Aussicht von der Panoramaterrasse des Lokals.

Gegen 14:30 Uhr fuhren wir mit unserer gemütlichen Sesselbahn ins Tal und ließen nochmals die fabelhafte Aussicht in den Bayerischen Wald auf uns wirken.

 

Sergej erwartete uns schon auf dem Parkplatz in Spicak und chauffierte uns nach Buchenau ins Gasthaus  "Zum Latschensee".

Wir mussten keine Viertelstunde warten, da kamen auch schon unsere Edelweißer leicht erhitzt, aber glücklich ihre anstrengende Tour geschafft zu haben, ins Lokal. Wie es ihnen erging berichtet nun Werner:

Hochmotiviert und erwartungsvoll starteten 32 Edelweißer um 08:50 Uhr zum ersten Teil der Wanderung zum Stubensee. Erst durch Laubwald, dann durch Birkendickicht, aber immer bergauf, erreichten wir nach 1 1/4 Stunden den malerisch gelegenen See.

Unsere erste Trinkpause verhalf uns wieder zu Kräften um den zweiten Teil der Vormittagstour zu meistern. Im weiten Bogen um den Naturpark Sumava herum, vielfach das Ziel vor Augen, plagten wir uns unter der glühenden Sonne hinauf zum ehemaligen Beobachtungsturm auf dem Polednik (Mittagsberg).

Um 12Uhr konnten wir unsere Mittagspause auf dem Gipfel mit der notwendigen Stärkung

und einem Museumsbesuch im Turm mit herrlichem Rundblick zu Arber, den beiden Rachelgipfeln, Lusen und die vielen Gipfel des Böhmerwaldes genießen.

Um 13 Uhr machten wir uns wieder auf den Weg, denn nochmals 3 Stunden Wanderung lagen vor uns.

Wir hatten einen wunderbaren schmalen Pfad erst entlang der Grenzpfähle, dann über den Höhenrücken zum Lindbergschachten gefunden.

Entweder durch hohes Gras oder durch unendlich viele Blaubeerstauden, aber auch über Baumhindernisse führte der Weg hinunter nach Buchenau,

wo wir um 16 Uhr glücklich aber ziemlich geschafft eintrafen, und von den Enzianern freudig empfangen wurden. Nach der gemeinsamen Schlusseinkehr unter Jagdtrophäen und jeder Menge Regulatoren

machten wir uns gegen 17:30 Uhr auf die Heimfahrt nach Regensburg. Vielen Dank an Gerda, die uns wieder ihre Fotos zur Verfügung stellte.