seniorengruppe.jpg

Wetter: Stark bewölkt, etwas Regen, nachmittags Sonne, 19°-28°C

Teilnehmer: 58 Personen

Organisation: Erich Zapf und Günther Spaeth

Mit dem Bus ging's ins obere Mühlviertel (A) nach Oberschwarzenberg. Dort verließ die Gruppe Edelweiß (36 Wanderer) den Bus, und die Gruppe Enzian fuhr zum Dreisesselberg-Parkplatz um von dort zum Dreiländereck hin und zurück zu wandern. Den Edelweißern stand einiges bevor. Sie wussten ja nicht, dass sie die Strecke Dreisesselberg-Dreiländereck gleich 3x laufen müssen.

Zwanzig Minuten nach dem Start begann es zu regnen und bis alle ihre Schirme aufgespannt hatten, hatte es schon wieder aufgehört. Bei der ständigen An- und Auszieherei ging die Abzweigung nach rechts verloren,

und das "Drama" nahm seinen Lauf. Statt den auf der Karte punktierten Weg zu nehmen, liefen wir fast bis zum Dreisesselbergparkplatz, bis wir merkten, dass etwas nicht stimmte.

Und so kamen wir unverhofft zur Genusstour durch das "steinerne Meer". Das dauerte zwar 1 1/2 Stunden länger, aber es war traumhaft schön. Anfangs ging's durch Farn und morastige Wegstellen immer am Hang entlang, für Verpflegung war auch gesorgt, und bei jedem Zwischenstopp ließen wir uns die Blaubeeren schmecken.

Ab und zu verschwand ein Teil der Gruppe im Nebel, aber verloren konnte man nicht gehen, der Weg ist bestens markiert.

Dann wurde es ernst, die Blockfelder mussten überquert werden, und das erforderte große Konzentration.

Alle schafften es ohne große Probleme,

und nach 3 1/4 Stunden waren wir wieder auf dem ursprünglich geplanten Weg,

der nun verhältnismäßig schnell zum Dreiländereck führte.

Die Trinkpause fiel sehr kurz aus, wir hatten ja keine Zeit, da das Mittagessen im Dreisesselberghaus auf uns wartete. Dieter sah schwarz für seine Bratwürste, aber der Wirt ließ sie nicht verbrennen. Immer auf der Grenze zwischen CZ und D wanderten wir an schönen Felsformationen und am Bayerischen Plöckenstein vorbei,

bis dann endlich der Dreisesselberg, das Dreisesselberghaus und der Hochstein ins Blickfeld kamen.

Leider mussten wir geduldig nochmals ein Stückchen absteigen und dann nochmals bergauf. Die vor Kraftstrotzenden stürmten sofort auf den Dreisesselberg.

Ein Teil machte Mittagspause direkt darunter,

und die meisten Edelweißer genossen das Mittagessen in der Gaststätte. Danach wanderten wir noch zum Hochstein und zur Joh.-Nepomuk-Neumann-Kapelle.

Dann ging's zurück zum Bus auf dem Dreisesselbergparkplatz. Sergej brachte uns nach Oberschwarzenberg zur Schlusseinkehr.

Auf der Heimfahrt hatten wir nochmals einen Zwischenstopp, da feierten wir den 70. Geburtstag von unserem Albert.

Ein herzliches Dankeschön an Albert und an Erich und Günther, die diese Tour vorbereitet haben.