naturschutz.jpg

Warum sollte man sich das kleine, aber besondere Sippenauer Moor, zwischen Saal a. Donau und Hausen gelegen, ansehen? Weil das Moor eine Rarität in Bayern ist: Es gibt nämlich Schwefelquellen im Moor, was man unschwer am Geruch erkennen kann! Wie in jedem Moor gibt es außerdem die typischen, seltenen Moorpflanzen, die man je nach Vegetationsphase entdecken kann: die Mehlprimel, den Sonnentau, Knabenkraut, Kammfarn oder Wollgras….vielleicht zeigen sich auch spezialisierte Tiere wie die Quelljungfer…. All das, sowie weitere Informationen wie z. B. die Entstehung oder wodurch es gefährdet ist, lernen wir durch einen fachkundigen Führer des Landschaftspflegeverband Kelheim VöF e.V. kennen, der auch netterweise diese Fotos zur Verfügung gestellt hat. Wir starten unsere Tour in Regensburg mit dem Radweg Richtung Bad Abbach an der Donau entlang (ca. 28 km, Dauer ca. 2 Std). Um 11:30 Uhr beginnt dann die einstündige Führung, anschließend stärken wir uns in Saal a. Donau in einer Gaststätte und fahren ausgeruht zurück nach Regensburg oder steigen in den FreizeitBus (Radlbus).

Termin: 11.06.2017
Dauer: Start um 8:45 bzw. 9:00, bis ca. 16 Uhr
Treffpunkt: Hauptbahnhof Regensburg oder am Radweg bei Prüfening nach Absprache
Gebühr: 5 Euro. Verpflegung ist extra zu zahlen, ebenso evtl. Rückfahrt mit dem FreizeitBus (Ostbayernbus) von Saal a. Donau bis Regensburg Hbf: 11 Euro
Anmeldung und Besprechung: per E-Mail an naturschutzteam@alpenverein-regensburg.de
Ausrüstung: Fahrrad + Ausrüstung, Getränke und evtl. Snacks
Leitung: Naturschutzteam

Botanische Wanderung auf dem Max-Schultze-Steig 21.5.2017

Wir bieten euch die Gelegenheit die heimische Flora näher kennenzulernen. Dazu wandern wir im Naturschutzgebiet Max-Schultze-Steig bei Regensburg/Prüfening in Richtung Pentling über den Hoppefelsen und anschließend an der Donau zurück zum Schloss Prüfening. Das Naturschutzgebiet Max-Schultze-Steig bietet eine vielfältige, interessante und seltene Pflanzenwelt, die uns eine Biologin näher bringt.

Beginn: 15.00 Uhr am Parkplatz gegenüber Gaststätte Prüfeninger Schlossgarten
Dauer:
ca. 3 Stunden
Anspruch:
gemütliche Wanderung, feste Schuhe
Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Arten-und Biotopschutz am Donaurandbruch 7.7.2017

Entlang des Donaurandbruches konzentrieren sich ökologisch hochwertige Lebensräume. Neben den Donauauen, die durch den Ausbau der Donau zur Schifffahrtsstraße zwischen Regensburg und Straubing ökologisch massiv entwertet wurden, finden sich an den südexponierten Steilhängen artenreiche Magerrasen, Felsfluren, Magerwiesen, Streuobstwiesen und Eichenwälder, die ein reiches Pflanzen– und Tierleben beherbergen. Noch kommen hier seltene Arten wie Haselmaus, Halsbandschnäpper, Feuersalamander, Hirschkäfer und Schwarzes Bilsenkraut vor. Das schier nicht zu bremsende Wachstum der Siedlungen im Umfeld von Regensburg greift jedoch immer mehr in ökologisch hochwertige Lebensräume im Übergangsbereich zwischen Siedlung und offener Landschaft ein. Durch Pflegemaßnahmen auf verbliebenen ökologisch hochwertigen Flächen wird versucht, die Artenvielfalt zu erhalten.

Führung durch Hartmut Schmid, Landschaftsökologe und Gebietsbetreuer beim Landschaftspflegeverband Regensburg.

Treffpunkt: Kriegerdenkmal Donaustauf, Maxstraße 1;
Beginn:17:00 Uhr (Bushaltestelle)
Dauer ca. 2,5 Std.; anschließend Möglichkeit zur Einkehr im Biergarten in Donaustauf.
Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Anmeldung und Infos zu den Veranstaltungen unter naturschutzteam@alpenverein-regensburg.de

Am Freitag den 14.10.2016 ging es abends mit interessanten Vorträgen los, am Samstag gab es vier Foren zur Auswahl: Klimaschutz – Bedeutung und Umsetzung im Bergsport; Bergsport und Umwelt - Zugangsregelungen auf dem Prüfstand; Bergsteigerdörfer – Touristische Alternative in den Alpen; Die Bildungskonzeption des DAV – Bildung für und durch Bergsport in Sektionen und Bundesverband. Dazu gab es Impulsvorträge, anschließend wurden mögliche Lösungswege in der Gruppe erarbeitet.
 
Für den späten Abend hatten wir mit anderen Teilnehmern über den Tourismusverband Grassau eine Vollmond-Wanderung durch das Naturschutzgebiet Kendlmühlfilzen gebucht. Sehr beeindruckend, wie man in der Dunkelheit (nur Vollmond-Licht, ohne Taschenlampen!) alles verändert wahrnimmt: die entfernten Kuhglocken, die Nebelschwaden über dem Moor und die Rufe der Nachtvögel, die Gerüche...dazwischen gab es viele Informationen zum Moor. Am Schluss gab es noch etwas leckeres zu Essen.

Am Sonntag konnte man zwischen vier Exkursionen wählen: Bergsteigerdorf Ramsau; zum Geigelstein; Vogelwelt am Chiemsee und das Hochmoor. Wir wählten den Chiemsee. Bei schönstem Wetter erklärte uns der dortige Gebietsleiter seine tägliche Arbeit, zeigte uns bei einer kleinen Wanderung die Vogelwelt an der Mündung der Tiroler Ache (Naturschutzgebiet) - derzeit hatte es sich neben Kormoranen, Silberreihern und verschiedenen Enten auch ein rosa Flamingo gemütlich gemacht! Alles in allem ein sehr interessantes Wochenende mit gutem Austausch zwischen den Naturschutzreferenten und -teammitgliedern aus ganz Deutschland. Wir haben einige Ideen für Regensburg mitgenommen!Naturschutztagung 2ExkursionChiemsee

Beim Bergsporttreffen am 08.10.16 auf dem Gelände des Kletterzentrums Lappersdorf waren wir mit einem Stand "Naturschutzteam" vertreten. Wir haben über unsere Aktionen wie z. B. botanische Wanderungen berichtet. Außerdem gab es leckere selbstgemachte Müsliriegel mit Rezept als Anregung für eine gesunde, umweltfreundliche Bergjause. Viele gute Impulse bekamen wir durch die Gespräche mit interessierten Teilnehmern. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!Stand beim Bergsporttreffen

Unglaublich aber wahr: Bayerische Staatsregierung will sich nicht an eigene Naturschutzbestimmungen halten.

Riedbergerhorn_ZoneC_Copyright_DAV_4.jpg

Obwohl das Riedbergerhorn in der Schutzzone C des von der Bayerischen Staatsregierung 1972 beschlossenen Alpenplans liegt und Baumaßnahmen dort verboten sind, sucht die Bayerische Staatsregierung 2016 nach einem Weg massive Eingriffe, den Bau einer Seilbahntrasse und einer Skiabfahrt in diesem geschützten und sensiblen Bereich zu ermöglichen.

 

Ein neues gigantisches Kraftwerksprojekt mit massiven Eingriffen in die Stubaier Bergwelt ist geplant, unter anderem mit einem über 25 km langen unterirdischen Stollen quer durch das Hochgebirge und mit ungeheueren Wasserfassungen und Ableitungen in einen neu zu bauenden Stausee im hinteren Längental.

Die Tiroler Landesregierung hat im Juni 2016 die Genehmigung für dieses Großprojekt erteilt. Gegen diese Entscheidung haben der ÖAV, der DAV und der östereichische Umweltdachverband Klage vor dem Bundesverwaltungsgericht in Wien eingereicht. Ebenfalls mit einer Klage im Verfahren beteiligt sind WWF Österreich, die Gemeinde Neustift i. Stubaital, die Bürgerinitiative Wilde Wasser und die Tiroler Landesumweltanwaltschaft.

Aktuelle Informationen des DAV

Der Alpenverein Regensburg spricht sich gemeinsam mit anderen Umweltverbänden in Regensburg dafür aus die Innenstadt und den Allengürtel der Stadt Regensburg für den Fahrradverkehr offen zu halten.

Pressemitteilung zum Fahrradfahren in Regensburg

Liebe Mitglieder,

 

das Naturschutzteam sucht eine/n Botaniker/in oder Biologe/in für eine oder auch mehrere botanische Führungen. Gerne kann auch ein Augenmerk auf die Tierwelt gelegt werden.

Wer Interesse und Spaß daran hat, anderen die Tier- und Pflanzenwelt näherzubringen, kann sich gerne per E-Mail unter naturschutzteam@alpenverein-regensburg.de melden.

 

Wir freuen uns auf Euch!

30 Jahre Aktion Schutzwald

Das Engagement des DAV für den Bergwald im Rahmen der Aktion Schutzwald feierte 2014 sein 30. Jubiläum.

Jedes Jahr plant der Deutsche Alpenverein in Kooperation mit den Bayerischen Staatsforsten und der Bayerischen Forstverwaltung mehrere Aktionen zur Aufforstung und zur Pflege der Schutzwälder.

Rund 100 freiwillige Helferinnen und Helfer beteiligen sich pro Jahr bei der alpinen Schutzwaldpflege, indem sie Bäume pflanzen, Zugangswege pflegen, Hochsitze bauen, Sturmflächen räumen und Jungwälder pflegen.

Interessierte Alpenvereinsmitglieder sind herzlich eingeladen, sich an der Aktion Schutzwald zu beteiligen. Interessierte Helferinnen und Helfer finden Information zur Aktion Schutzwald und den aktuellen Terminen auf der Homepage des DAV.

Ein kurzer Filmbeitrag informiert anschaulich aus der Praxis der letzten Jahre.

 

Zum Videoclip

Die Wanderausstellung des DAV "Alpen unter Druck. Erschließungsprojekte im Alpenraum" zeigt rund 150 Beispiele für Erschließungen in den Bereichen Tourismus und Energiewirtschaft, die in den vergangenen Jahren realisiert wurden oder aktuell in Planung sind.

Weitere Informationen auf der Homepage des DAV unter:

http://www.alpenverein.de/kultur/museum/sonderausstellung-online-alpen-unter-druck-erschliessungsprojekte-im-alpenraum_aid_10563.html

Tourenaktivitäten im winterlichen Gebirge, abseits der Skipisten, haben in den letzten Jahren stark zugenommen. Gerade mit Schneeschuhen werden vermehrt sensible Bereiche, z. B. Lebensräume der Wildtiere, begangen. Der Reiz des Schneeschuhwanderns wird in großem Maße durch das Naturerlebnis geprägt.

Zum Schutz der Natur ist Rücksichtnahme unerlässlich. Das gilt besonders für die Waldgebiete im Gebirge aber auch für den Bayerwald. Hier sollten Schneeschuhwanderer die üblichen Skirouten einhalten und Forst- und Wanderwege nicht verlassen. Lese mehr dazu in unserem Infoblatt!

Naturverträgliches
Schneeschuhgehen

Zigarettenstummel wegwerfen ist ein Fehler!

Nicht nur der Zigarettenrauch ist giftig, in den Kippen sind zahlreiche giftige Substanzen zu finden:

Nikotin, Arsen, Blei, Chrom, Kupfer, Cadmium, Formaldehyd, Benzol, Nitrosamine, Teer ... Diese Gifte gelangen mit jeder weggeworfenen Kippe in die Umwelt. Zigarettenkippen sind der häufigste Müll. Lese mehr dazu im Infoblatt des DAV Sektion Regensburg!
 

Sport in der Natur - dafür ist der Deutsche Alpenverein bekannt. Das bedeutet aber gleichzeitig, dass teilweise sensible Naturräume betreten und für Erholung und Spaß genutzt werden.

Aus diesem Grund widmet sich der Alpenverein auch der Naturschutzarbeit, um das zu erhalten und zu schützen, was seinen Mitgliedern wichtig ist. Dazu gehören neben der Aufklärungsarbeit über umweltverträgliches Verhalten in der Natur, zum Beispiel mittels Informationsmaterialien, auch kleinere und größere Mitmachaktionen zu verschiedenen Themen.

Zurzeit suchen wir noch weitere Unterstützer, die sich aktiv mit einbringen und die Naturschutzarbeit des DAV mitgestalten wollen. Motivierte Helfer sind immer willkommen! Genauso freuen wir uns aber auch über Unterstützer, die uns bei Bedarf bei Aktionen unterstützen.

Bei Interesse freuen wir uns über eine E-Mail unter: naturschutzteam@alpenverein-regensburg.de