© Werner Fessel

27.01.2026 In die Laberauen bei Schierling (B-Trans)

Wetter: 1 - 5°C, nach Nebelauflösung sonnig

Teilnehmer: 55 Wanderer

Tourendaten: ca.13,5 km; Wiesen - und Flurwege sehr vereist

Organisation: Martha Weinzierl und Ferdinand Beer

Unsere Fahrt nach Oberleierndorf dauerte knappe 30 Minuten, und schon während der Busfahrt ließ sich die Sonne kurz blicken. Am geteerten Schwimmbadparkplatz bekamen wir eine Kostprobe von dem , was uns heute erwartet, er war spiegelglatt.

Das Wechselspiel zwischen Sonne und Nebel war einziartig, man musste nur aufpassen, dass man bei dem Glatteis nicht unsanft auf dem Hosenboden landet.

Martha hatte ein ganz anderes Problem, kein Funknetz, unser Mittagessen war in Gefahr. Aber Dank Whatsapp konnte dann doch noch die Essensliste zum Bräustüberl nach Schierling abgesendet werden, und unser Schlussmann Werner hatte dann wieder alle "Schäfchen" beieinander.

Weiter ging es durch die Auen der "Alten Laber".

Martha erzählte uns von der Renaturierung dieses riesigen Feuchtgebiete, und wir wanderten weiter bis zum Zusammenfluss von "Alter - " und "Großer Laber".

Dort kreuzte unser Weg die Gleise der stillgelegten Lokalbahn Eggmühl - Langquaid, und Ferdinand berichtete über die Baugeschichte dieser Bahn (Trassenfestlegung 1901, Genehmigung 1902, Inbetriebnahme 1903;  "Geht doch"!!!).

Kurz nach 12 Uhr erreichten wir Schierling und im Bräustüberl wurden wir verköstigt.

Um 14 Uhr traten wir den Rückweg an.Doch vorher erzählte uns Martha wie die Schierlinger zu ihrem Spitznamen "Gänsehänger" kamen. Der Brunnen vor dem Lokal zeigt einen schwedischen Musketier, der sich mit den gestohlenen Gänsen des damaligen Bürgermeisters aus den Staub macht.

Unser Weg führte durch Schierling am Schierlinger Schloss vorbei und zurück in die Laberauen.

An der "Großen Laber" entlang wanderten wir zurück nach Niederleiendorf.

Liebe Martha, lieber Ferdinand vielen Dank für diese schöne und informative Wintertour.

 

 

Inge Fessel