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Mangfallgebirge

23.02. bis 24.02.2019

 

Teilnehmer: Göthner Jörg, Decker Claudius, Kärcher Fritz und Hofmann Joachim

 

Das Vorhaben der vier Schneeschuhwanderer ist vermeintlich unspektakulär: Vom Parkplatz Gasthaus Rosengasse zur Brünnsteinhütte und anderntags wieder zurück. Steil bergwärts bewegt sich die Gruppe hinauf zum Sattel unterhalb des Steilner Joch. Anstatt nun links zum Tagesziel abzubiegen, ändert sich das Programm: Der wunderschöne Grat des Traithen lockt im hellen Licht der Sonne. Und der tiefblaue Himmel über der verschneiten Landschaft zaubert eine tolle Szenerie. Im Rechtsschwenk steigen die Vier 100 Höhenmeter in eine Mulde ab um dann aufwärts in den Sattel zwischen Kleinen und Großen Traithen zu gelangen.

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Zuerst wird noch der „Kleine“ bestiegen – mit Blick auf Wendelstein und Sudelfeld – bevor die steile Flanke auf den Großen Traithen in Angriff genommen wird.

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Im hart gefrorenen Schnee leisten die Zacken der Schneeschuhe gute´Dienste. Nach dem Erreichen des Gipfels liegt das Highlight des Tages den Freunden zu Füssen: Der tolle Grat hinüber zum Steilner Joch. Diese Passage ist nach dem anstrengenden Aufstieg ein Genuss. Eine phantastische Weitsicht gibt es obendrein.

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Es ist noch ein weiter Hatscher bis die Gruppe an der Unterkunft eintrifft. Aber das gute 1543er Weizen auf der Hüttenterrasse mundet nun besonders gut. Immer noch Sonne pur. Der Abend verläuft angenehm und der nächste Morgen ist erneut sonnig. Die Besteigung des Brünnstein ist heute das erste Ziel. Schon etwas anstrengend, weil die Strapazen des Vortages noch in den Knochen stecken. Der wiederum tolle Rundblick in die verschneiten Landschaften begeistert die Wanderer.

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Auf dem Weg zum Auto biegen die Schneeschuhgeher bei der Seonalm ins Tal der Baumoosalm ab. Den im Schnee verborgenen Pfad, der auf ziemlich gleicher Höhe den Bergrücken Gassenleite quert, findet der Jörg Dank GPS. Claudius folgt einer vermeintlich leichteren Skispur bergauf und muss dies mit einer längeren Route büßen. Derweil haben Jörg, Joachim und Fritz die Gassenleite überschritten und sind am Gasthaus Rosengasse angelangt. Gestärkt mit gutem Essen und Flötzinger Dunkel geht es nach Hause; in Gedanken an diese tollen zwei Tage. Davon bitte mehr.

Berg Heil

Hofmann Joachim