htg.jpg

HTG 2013

 

Das HTG-Programm für das Jahr 2013 umfasste 26 Gemeinschaftstouren, davon 8 Skitouren, 1 Hochtour, 5 Kletterausfahrten, 2 Bergwanderungen, 5 Mittelgebirgswanderungen und 5 Radtouren. Wegen des unbeständigen Wetters konnten 6 Ausfahrten nicht durchgeführt werden.

 

Skitourenziele waren unter anderen St.Antönien, das Sellrain, die Silvretta und Stubaier Berge, das Hochschwab-Gebiet und Osttirol.

 

 

 

Eine Kletterausfahrt führte in das karstige Velebit-Gebirge an der Küstenregion Kroatiens. Vor allem im Frühling ist dort quasi Schönwetter garantiert, auch wenn zu dieser Jahreszeit das Meer noch nicht unbedingt zum Baden einlädt. In der tiefen Paklenica-Schlucht des gleichnamigen Nationalparks findet man über 400 Kletterrouten jeder Variation - von Sportkletterrouten in allen Schwierigkeitsgraden unmittelbar neben dem Wanderweg bis hin zur 12-Seillängen-Route durch eine 300m-Wand. Der Fels ist in jeder Steilheit extrem rauh und nur in den ganz populären Routen bereits etwas abgeschmiert.

 

 

 

Lohnende Wanderziele waren die Vorberge, Südtirol mit der Wanderung von Zwieselstein nach Male und der Bregenzer Wald. Aber auch unsere alljährliche Adventswanderung rund um Hohenfels und das Wochenende auf der Steinwaldhütte bei tollem Vorwinterwetter fanden regen Zuspruch.

 

 

 

Besonders ärgerlich war, dass unsere geplante Hochtour in die Glocknergruppe wegen schlechter Bedingungen ausfallen musste.

 

Neben den Bergtouren in den heimischen Gefilden zog es einige HTG-Mitgliedern auch in die Ferne.

 

Im August nahm Andrea an einem Zelt-Trekking durch das einsame Markha Valley in Indien/Ladhak teil. Nach 8 Tagen Trekking durch einsame, wilde Täler und über zwei fast 5000m hohe Pässe wurde das Basislager auf dem Plateau von Nimaling auf 5100m erreicht. Bei sehr schönen Wetter gelang die Besteigung des Dzo Jongo 6120m.

 

 

 

Heiner machte zusammen mit Melanie ebenfalls eine Trekking- und Kulturreise nach Ladakh.

 

Peter L fuhr zum Bergsteigen nach Norwegen. Ziel der Reise war diesesmal das Jotunheimgebirge, ca. 170 km nördlich von Lillehammer. Ein Höhepunkt dabei war die Überschreitung des Besseggengrates am östlichen Rand des Gebirges. Zwischen den Seen Gjende und Bessvatnet liegt das Veslfjellet. Sie begingen das Veslfjellet im Aufstieg von Osten und stiegen nach Westen zur Ortschaft Memurubu, die nur mit dem Schiff über den See erreichbar ist, über den berühmten Besseggengrat ab. Der Besseggengrat liegt dabei wie eine Messerschneide zwischen den beiden Seen mit herrlichem Ausblick auf die Seen und auf die vergletscherten Berge des Jotunheimen. Während von Ost nach West nur wenige Wanderer unterwegs waren, kamen ihnen am Grat ca. 100 – 150 Bergsteiger geballt entgegen, die am Morgen mit dem ersten Schiff nach Memurubu gefahren waren und nun nach Gjendesheim zurück wanderten.

 

Unsere Jahresabschlussfahrt führte uns diesmal in den Steinwald auf die Weidener Hütte. Bei Neuschnee, exzellenter Verköstigung durch unseren Norbert und selbstgebackenem Weihnachtsgebäck ließen wir das Jahr in geselliger Runde ausklingen. Leider war die Schneepracht bereits nach wenigen Tagen wieder Vergangenheit und seitdem warten wir - und ganz Bayern - auf den Winter 2014.

 

 

 

Herzlichen Dank an alle Organisatoren, die durch ihren engagierten Einsatz zu einem abwechslungsreichen Programm beigetragen haben.

 

Ein gesundes und erlebnisreiches neues Jahr mit vielen wunderschönen sportlichen Herausforderungen

 

Franz Hierlmeier und Peter Lang