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Wetter: Am 6.10. regnerisch; 11-20°C

            Am 13.10. trocken; 4-10°C

Teilnehmer: Insgesamt 40 Personen, 3 Wanderer machten die Tour zweimal

Organisation: Inge und Werner Fessel

Wir trafen uns um 9:30 Uhr am Parkplatz der Sportgaststätte in Sinzing.

Auf dem Pustet-Radweg wanderten wir vorbei an einer französischen Schauspielergruppe, die kurz vor Alling campierte.

Kurz nach den ersten Häusern von Alling stoppten die Wanderführer die Gruppe, und so mancher schaute etwas ungläubig, als er sah, wo der Weg weitergehen sollte. Alle mussten einen kleinen Durchschlupf passieren, weil der Weg mit Zweigen verbarrikadiert war.

Etwas abenteuerlich verlief der Weg oberhalb von Alling mit einem schönen Blick auf die Ortschaft mit dem kleinen Dorfkirchlein in ihrer Mitte.

An neuerrichteten Steinschlagzäunen vorbei führte uns ein schöner Waldweg wieder hinunter auf den Radweg Richtung Schönhofen.

Diesen verließen wir wieder schnell, denn schon nach der nächsten Kurve wies uns die Markierung "grüner Punkt" steil hinauf in den Wald.

Gut war jener beraten, der seine Wanderstöcke parat hatte. Einige rutschige und manch felsige Passagen waren so gefahrlos zu meistern. Nach ca. 1 1/2 Stunden kamen die Bank und die Felsen der Hohen Wand in Sicht

und eine Trink- und Schokoladenpause hatten wir uns verdient.

Ein kleiner Waldpfad führte uns hinauf auf die Forststraße und wir hatten den höchsten Punkt unserer Wanderung erreicht.

Von dort folgten wir der Markierung "grünes Dreieck", aber auch da musste man höllisch aufpassen, um sie nicht zu verlieren.

Der Wanderweg führt direkt zur Ortsmitte von Eilsbrunn und nach ca. einer Stunde standen wir vor dem Gasthof Erber und freuten uns auf das Mittagessen.

Wir wurden bestens bedient, alle Coronaregeln wurden gewissenhaft eingehalten. Gegen 14 Uhr machten wir uns auf den Heimweg.

Vorbei ging es an den Eilsbrunner Tennisplätzen, dann überquerten wir die  Sinzinger Autostraße und vorbei ging es auch an der alten Fahrstaße, die früher die einzige Verbindung Richtung Regensburg war. Wieder stoppte Werner vor einem total zugewachsenen Weg. Ungläubiges Staunen war auf den Gesichtern der Gruppe zu lesen, aber alle folgten brav durchs hohe Gras.

Nach 30 Minuten erreichten wir den Hubertusbrunnen.

Von dort ging es quer über eine Wiese und dann steil im Wald hinauf bis zur Autobahnunterführung hin zu den ersten Häusern von Vogelsang.

Nach kurzer Wanderung durch den Wald öffnete sich ein herrlicher Blick auf Sinzing.

Wir ließen Vogelsang hinter uns, besuchten noch das Papst Leo - Denkmal und unterquerten die Autobahn und standen vor einem Solarfeld, das den Wanderführern bei der Planung viel Kopfzerbrechen bereitete. Die alten Spazierwege waren verschwunden und ein Umweg von 45 Minuten vorbei an der alten Sinzinger Kirche wäre die Alternative gewesen. Aber mit viel Geduld wurde auch dieses Problem gelöst. Auf etwas unwegsamen Gelände rechts vom Solarfeld fanden wir einen aufgelassen Spazierweg und waren in 10 Minuten auf dem Parkplatz an der Sportgaststätte.