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Wetter: Bei beiden Touren angenehmes Wanderwetter, Temp. 18-25°C

Teilnehmer: 27 Personen bei der ersten Tour, 30 Personen bei der 2.Tour

Organisation: Günther Spaeth und Inge und Werner Fessel

Für unsere ersten beiden Wanderungen im Jahr 2021 hatte Günther die Gegend um Beratzhausen ausgewählt.

Vom Großparkplatz in Beratzhausen

ging es durch den Skulpturenpark bis zur Laaberbrücke und nach ca.5 Minuten steil hinauf zur Wallfahrtskirche Mariahilf.

Die Wanderer der ersten Gruppe hatten Glück. Ein Mitglied des Kirchenvereins bemerkte zufällig die Wandergruppe, machte sich schleunigst auf den Weg, um die Kirche aufzusperren und erfreute uns sogar mit einer kleinen Kirchenführung. Dann stiegen wir wieder ein Stückchen bergab und wanderten auf schönem Pfad abwechselnd durch Wald und über Trockenrasenhänge vorbei am Burgstall Hohe Felsen, immer mit schönen Ausblicken ins Tal der Schwarzen Laaber.

Beim Weiler Gleiter begrüßte uns eine  Schaf/Ziegenherde, und wir hatten einen schönen Ausblick auf den gegenüberliegenden Schlossberg mit seiner markanten Skischneiße.

Nach Gleiter tauchten wir wieder in den Wald ein und standen plötzlich vor einer Mariengrotte.

Durch den Wald führte uns der Weg den Berg hinauf auf die Teerstraße nach Hinterkreith.

Von dort wanderten wir auf herrlichen Wald- und Wiesenwegen durch schöne Vegetation, und in Massen begleiteten uns die Schachbrettfalter.

Einen kurzen Stopp legten wir an der Wallanlage des Burgstalls "Alte Kohlmühle" ein, und dann ging es endgültig hinab an die Laaber zur Kohlmühle.

Jetzt nach zweieinhalb Stunden Wanderung haben wir uns eine kleine Stärkung verdient.

Danach führte unser Weg am Bach entlang, und nach ca. 10 Minuten teilten sich die Wanderwege. Die Gruppe vom 13.7. wanderte am Bach weiter durch Beratzhausen zur Friesenmühle, und die Gruppe vom 27.7. bog rechts ab und durch den Wald hinauf zur Autostraße R29. Ein Tunnel brachte uns jenseits der Bahnstrecke.

Nun ging es über freies Feld hinauf nach Haderlsdorf, und dort standen wir am Fuße des Schlossberges, der erstiegen werden musste. Mäßig steil ging es bis zur Skipiste, und dann etwas weiter entdeckten wir die Ruinen der Burg Ehrenfels.

Dort, wo sich ehemals eine Zugbrücke über den gewaltigen Burggraben (10m Tiefe) befand, führte uns der Wanderweg in die Anlage aus dem 13.Jahrhundert.

Dann stiegen wir auf der anderen Seite den Schlossberg hinunter. Die Wanderführer mussten nun höllisch aufpassen, denn der Weg ging nun unmarkiert etwas verzwickt durch den Wald, bis wir vor dem Eingang des Biotops "Goldene Haube" standen. Für alle war es ein herrlicher Spaß diesen Minicanyon zu durchqueren.

 

Nun mussten wir uns aber sputen, die Forellen in der Friesenmühle warteten auf uns. An einem großen Holzkreuz mit schöner Fernsicht vorbei,

erreichten wir Oberndorf, und von dort ging es steil hinunter zur Friesenmühle. Die Rast bei gutem Essen und kühlem Trunk tat gut, und danach die knappe Viertelstunde zum Parkplatz schafften wir problemlos.