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Wetter: Bei der Anfahrt 3°C und Regen, ab 9Uhr trocken und bis zu 16°C

Teilnehmer: 55 Personen

Organisation: Inge und Werner Fessel

Im Regen fuhren wir auf der A3 Richtung Neumarkt. Der Wetterbericht war aber vielversprechend und hielt Wort. Gegen 9 Uhr hörte es auf zu regnen, und schnell zeigten sich die ersten Wolkenlücken am Himmel. Start unserer Wanderung war in Unterwiesenacker.

Bei sehr frischen 3°C stiegen wir steil bergan auf den Schanzberg, der seinen Namen von einer keltischen Ringwallanlage (Schanz) hat. Er war übersät mit den Knospen der Küchenschelle (Osterglocke). Leider waren wir eine Woche zu früh dran, aber ein paar blaue Blütenstände fanden wir trotzdem.

Am Mühlberg vorbei öffnete sich der Blick auf die Wallfahrtskirche Habsberg, unser erstes Ziel.

Wieder mussten wir steil hinauf und oben an der Kirche erklärte Werner die Architektur und erzählte uns die Geschichte der Kirche und Gnadenkapelle.

In der Zwischenzeit herrschte emsiges Treiben auf dem Busparkplatz unterhalb der Kirche. Dort wurde ein kleiner Umtrunk vorbereitet. Mit Sekt, O-Saft, indischen Samosas und einem Korb voller Ostereier wurde Werners 75.Geburtstag gefeiert. Einige besuchten noch schnell den Waldfriedhof mit den hübschen schmiedeeisernen Kreuzen,

und dann ging es schon weiter über die Kuppenalb, die vor 150 Millionen Jahren aus Schwammriffen im Jurameer entstanden ist. Am höchsten Punkt unseres Wanderweges hatten wir nochmals einen letzten Blick auf Habsberg,

und dann wanderten wir hinab ins Tal des Utzenhofer Baches und weiter nach Utzenhofen.

Dort erwartete uns Sergej und brachte uns mit dem Bus über Umelsdorf und Kastl nach Pfaffenhofen ins Gasthaus "Zum Schweppermann" zur Mittagseinkehr.

Die Portionen waren üppig und gut, ein Saibling hätte locker für zwei Personen gereicht, die Rouladen waren Spitze. Über den Ritter Schweppermann will ich mich nicht auslassen, das gehört ins nächste Tourenprogramm, aber den Schlüssel für die Kirche, den nutzten wir gerne.

Nach der Besichtigung bedankten wir uns bei der Messnerin, die gerade den Osterbrunnen schmückte.

Mit dem Bus fuhren wir an Kastl vorbei durchs Lauterachtal bis Ransbach.

Aus dem Lauterachtal stiegen wir aufwärts bis zum Jurasteig und dann ging's auf schönen Waldpfaden durch lichten Kiefernwald hinaus auf die Jurahochfläche.

Dort vernahmen wir plötzlich ein Brummen. Die Ursache war schnell gefunden, und der aufmerksame Beobachter sah auch noch die Fallschirme hinter Hohenburg auf den amerikanischen Truppenübungsplatz niedergehen.

Nach einer guten Stunde erreichten wir Allersburg, und der Messner hatte wie versprochen die Kirche aufgesperrt.

Die Kirche St. Michael ist eine der ältesten Kirchen im Lauterachtal, gehört zu den ältesten Gotteshäusern des Bistums Regensburg und wurde erstmals im Jahre 805 erwähnt. Der 2.Teil des Nachmittagprogramms fiel einem Regenschauer zum Opfer. Viele waren heilfroh, dass ihnen  die letzte Stunde bis Hohenburg erspart blieb. So fuhren wir geschwind mit dem Bus von Allersburg zur Schlusseinkehr in die Hammermühle. Dort wurden wir mit vielen hausgebackenen Torten und Kuchen versorgt, und die Seniorchefin hatte alles im Griff.

Zum Abschied standen unsere Gastgeberinnen spalier und winkten fröhlich unserem Bus nach.