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Wetter: 10-18°C, Sonne

Teilnehmer: 50 Personen

Organisation: Heiko Engel und Uschi Freisleben

Ohne nenneswerte Verkehrsstörungen erreichten wir auf der Autobahn Richtung Salzburg die Ausfahrt Bernau, und Uschi dirigierte Sergej hin zur Talstation des Sesselliftes Niederfels-Piesenhausen.

Vormittags war unser Ziel die Piesenhausner Hochalm. Doch zuerst durften wir mit dem Sessellift von 619m auf 1050m hochfahren.

Dann ging es auf bequemem Forstweg stetig bergauf. Immer wieder hatte man Ausblicke ins Tal und auf den Chiemsee.

Nach einer knappen Stunde kam schon unsere Hütte zur Mittagseinkehr in Sicht,

aber ein bißchen mussten wir noch steigen. Nach insgesamt 1 1/2 Stunden war die Hütte erreicht. Urgemütlich und mit schönem Blick auf die Hochplatte, Schleching, Kössen, Zahmen- und Wilden Kaiser, saßen wir auf der Terrasse der Piesenhausner Hochalm.

Das Angebot an belegten Broten ( Schmalz, Schnittlauch, Schinken und Almkäs) war sehr appetitlich hergerichtet und schmeckte auch köstlich. Kaffee und Kuchen bildeten den Abschluss. Gegen 13:00 Uhr ging es weiter. Fünfzehn Enzianer kehrten unter Uchis Leitung auf einem Rundweg zurück zur Staffenalm und fuhren mit dem Sessellift ins Tal. Die Gruppe Edelweiß, unter Heikos Führung maschierte in die entgegengesetzte Richtung davon. 

Der Wirtschaftsweg ging sehr schnell in einen Steig über, und der Südhang der Kampenwand fiel immer steiler ins Tal ab. Die Ausblicke waren traumhaft.

Kurzweilig führte der Weg durch Blumenwiesen, mal steil hinauf , mal über Weidezäune hinweg.

Eine kleine Kletterpartie war auch dabei.

Erich hatte immer einen flotten Spruch auf den Lippen, das lockerte die Steigerei ungemein auf.

Da wo der Weg mal etwas breiter wurde, genau unter dem Kampenwandgipfelkreuz, machten wir eine kurze Trinkpause.

Aber dann musste noch das letzte Wegstück gemeistert werden. Es war nicht einfach, der Weg war teils felsig, teils matschig, und man musste höllisch aufpassen um nicht abzurutschen.

Schließlich kam die Bergstation der Kampenwandbahn in Sicht, und zur Belohnung durften wir dann in die Gondel einsteigen und hinunterfahren.

Der Bus brachte uns zur Schlusseinkehr auf die Seiser Alm (zwischen Aschau und Bernau), ein sehr schön gelegenes Lokal mit Chiemseeblick.

Vielen Dank an unser Führerduo. So manch einer wird noch ein paar Tage an euch denken, wenn er seinen Muskelkater pflegt. Es war eine wunderschöne aber anspruchsvolle Tour, wie Heiko vorab schon versprochen hatte.