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Wetter: 13°C - 28°C, bis Mittag Sonne, dann wolkig

Teilnehmer: 48 Personen

Organisation: Inge und Werner Fessel

Morgens um 05:30 Uhr, es war noch stockdunkel, der Orion stand am Himmel und wir warteten auf den Bus. Die Fahrt  zum Achensee war problemlos, um 09:45 Uhr verließen 18 Enzianer den Bus und starteten ihre Wanderung am Parkplatz des Besinnungs-Dien-Mut-Wegs, der auch der Hl.Notburga gewidmet ist.

Wir stiegen die erste Treppe empor mit dem guten Rat: "Dienet einander wie Stufen und Glander". Vorbei ging es an einer großen Sichel, ein Attribut der Hl.Notburga, das an das Sichelwunder erinnern soll.

"Geh durch das enge Tor, es führt zum Leben", die Großen hatten so ihre Mühe sich durchzuquetschen, während die Kleinen klar im Vorteil waren.

Auf schönem Wanderweg ging es an vielen Stationen vorbei, die beeindruckensten sind die Hand Gottes mit der Weltkugel und den Elementen Wasserstoff und Helium und kurz danach der "dienende Gott", der selbst vom Kreuz noch eine helfende Hand uns entgegenstreckt.

Weiter ging es dann auf dem Tunnelweg bergan mit schönen Ausblicken in die Karwendeltäler.

Nach ca. 2 Stunden erreichten wir die Bärenbadalm zur Mittagseinkehr.

Die Enzianer waren derart gut drauf, dass keiner mit der Karwendelbahn ins Tal fahren wollte, und so machten wir uns wohlgesättigt nach ca. 2 Stunden auf den Rückweg. Wieder gings durch die Tunnel hinab und dann den letzten Teil auf wurzeligem schmalem Pfad zur Talstation nach Pertisau.

Im Hotel Bergland wurden wir mit Brotzeiten, Kaffee und Kuchen oder Eisbecher gut versorgt.

Während die Enzianer die Schlusseinkehr genossen, waren die Edelweißer gerade beim Abstieg vom Bärenkopf zur Bärenbadalm. Aber das ist eine ganz andere Geschichte, die sich lohnt von vorn zu erzählen.

Unsere Edelweißgruppe hat die ersten 500 Höhenmeter auf den Zwölferkopf mit der Karwendelbahn überwunden und traf dann die letzten Vorbereitungen zum Abmarsch. Erst einmal zum Aufwärmen 20 Minuten moderat zur Bärenbadalm.

Dann aber ging es steil bergauf, erst über eine Almwiese,

dann auf schmalem Steig hinauf Richtung Bärenkopf.

Die erste Trinkpause nach 200Hm wurde von allen sofort genutzt. Doch nach 10 Minuten ging es wieder weiter, stetig bergauf immer wieder mit herrlichen Ausblicken auf den Achensee und das Karwendelgebirge.

Heute wurde der Gruppe alles abverlangt, Trittsicherheit, Klettererfahrung und Steigfähigkeit auf Geröll, aber auch Schwindelfreiheit in luftiger Höhe.

Dann aber nach 2 Stunden erreichten alle das Gipfelkreuz.

Nach einer ausgiebigen Rast traten wir den Rückweg an.

Erst entlang der oberen Felswand, dann auf schmalem Steig hinab zum Weissenbachsattel.

Der Blick zurück zeigte nochmals das gewaltige Massiv des Bärenkopfes.

Auf engem Steig maschierten wir zur Bärenbadalm, einziger Kontakt auf diesem Weg war die Kreuzotter.

Wir gönnten uns 20 Minuten Verschnaufpause bis wir uns auf das letzte Teilstück über den Tunnelweg hinunter zur Talstation begaben.

Günther und Erich passten auf, dass uns niemand verloren ging.

Pünktlich um 17:00 Uhr trafen wir unsere Enzianer in Pertisau am Bus und traten dann die gemeinsame Heimreise an. Doch eine Unterbrechung musste noch sein. Unser Erich feierte seinen 60sten Geburtstag mit uns nach.

Ihm ein herzliches Dankeschön. Wieder zurück im Bus, holte uns dann doch noch das für 16:00 Uhr angekündigte Gewitter ein, aber das störte uns nun garnicht mehr.