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Wetter: 8 - 21°C, sonnig

Teilnehmer: 55 Personen

Organisation: Irene Kempf und Ida Spaeth

Im Nebel verließen wir Regensburg, aber in Thanstein hatten wir schon einen strahlend blauen Himmel.

Auf Wiesen - und Waldwegen ging es zunächst gemütlich dahin bis zur Sattelhütte.

Doch dann wurde es anspruchsvoll, und unseren Enzianern wurde einiges abverlangt. Steil ging es durch den Wald bergauf,

und wer glaubte, dass es kurz unter dem Gipfel des Schwarzwihrberges geschafft sei, der irrte sich gewaltig. Unser Führerinnenduo bog nach links ab in die "Steinerne Wand". Anfangs ging's noch gemütlich auf Steinquadern dahin, aber dann kam die Steiganlage ins Blickfeld.

Erich war wie immer mit hilfreicher Hand bereit, sammelte Stöcke ein und half über knifflige Stellen hinweg,

Irene schaute genau hin, wo's gefährlich wurde, und unsere alten erfahrenen "Berghasen" fanden ganz alleine ihren Weg und genossen die Aussicht.

Kurz vor 12 Uhr erreichten wir die Burg. Vor der Hütte suchte sich jeder einen Sitzplatz für eine kleine Zwischenmahlzeit und um der ortskundigen Martha zuzuhören. Sie berichtete über Geschichte und Sagenwelt rund um die Schwarzenburg. Gott sei Dank schien die Sonne, in der Dämmerung oder gar zur Geisterstunde wollten wir lieber nicht dem "Wilden Heinz", dem "Nachtgoich" oder der "Weißen Frau" begegnen.

Wir hätten noch grene weiter gelauscht, aber wir hatten noch ein gutes Stück Weg zu bewältigen bis zur Mittagseinkehr. Immer bergab ging es vorbei an der Totentruhe und an schönen Ausblicken ins Tal, bis nach Bauhof.

Der Bus brachte uns von dort nach Gütenland zum Panorama Hotel am See.

Im überdimensionalgroßen Liegestuhl mit Blick auf den Eixendorfer See, hätten wir gerne den Nachmittag verbracht,

doch unsere Führerinnen machten uns eine Wanderung am See schmackhaft.

Der Bus brachte uns zum Viadukt. Auf steiler Treppe ging's hinab zum Seeufer.

Damit wir uns die Schlusseinkehr auch wirklich verdienten ging es dann auf schmalem Wanderweg des öfteren rauf und runter.

Gegen 16:30 Uhr wurden wir im Gasthof "Salzfriedl" willkommen geheißen,

und ein schöner Wandertag klang bei Kaffee und Kuchen aus.

Ein herzliches Dankeschön den beiden Führerinnen und der Martha für ihren informativen Vortrag.