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Reg Point meets Zillertal

Am  Mittwoch den 2.9.2020 sind wir, die Dienstagsgruppe des Reg Point Teams, mit unseren Trainern Kathi, Max und Berni ins Zillertal gefahren, um dort gemeinsam Sportklettern und Bouldern zu gehen. Abends haben wir gemeinsam gekocht und oft noch lange „Werwolf“ (ein spannendes Kartenspiel) gespielt. Wir haben Abseilen geübt und an unserm Ruhetag eine Wanderung unternommen. In den „Ewigen Jagdgründen“ sind wir viele schöne Routen geklettert und im „Ginzlinger Wald“ von Boulder zu Boulder gezogen. Am Sonntag den 6.9 hieß es dann Zelte abbauen, noch einmal Bouldern gehen und dann die Heimreise antreten.

Lena W. & Helene G.

 

RegPoint Zillertal

Mittwoch, 5. August 2020, 6:30:

Tatort Zillertal. Ohrenbetäubendes scheppern durchdringt 10 verschlafene Ohrenpaare. Ein Unfall draußen auf der Straße? Unsere Unterkunft, welche gerade zusammenbricht? Etwa sogar ein Bergsturz, der gleich das ganze Tal unter sich begraben wird? Zum Glück nichts davon, sondern nur der Toni, der seine Aufgabe als Weckdienst mal wieder sehr gewissenhaft ausfüllt und mit zwei Topfdeckeln dafür sorgt, dass auch keiner das Frühstück verpasst. Beschwerden über diese Weckaktion – Fehlanzeige! Die Stimmung ist trotz der Müdigkeit, die man in manchen Augen erahnen kann, ungebrochen gut und so wird mit viel Gelächter auch der letzte Gedanke an Schlaf aus den Köpfen vertrieben. Schlechte Laune wäre auch absolut fehl am Platz, haben wir doch schon einige actionreiche Tage hinter uns, gefüllt mit Klettern, Bouldern, Wandern und langen Frisbee-Einheiten, um die Regentage zu überbrücken. Wir, das sind Max, Hanna, Toni, Benita, Johannes & Johannes, Anna, Samu, Sina und Leo. Und in dieser Besetzung machen wir uns an diesem Morgen auch daran, ein Boot der nächstgelegenen Rafting-Schule zu kapern und uns unter Anleitung von Käptn Ross ins kühle Nass der Ziller zu stürzen. Für alle eine willkommene Abwechslung, um den durchgekletterten Händen eine Pause vom scharfen Gneis des Zillertals zu gönnen. Aber was heißt hier eigentlich Pause? Schon am selben Nachmittag sieht man wieder eine, mit Crashpads schwer beladene, Truppe auf die Boulderblöcke der Kaseler Alm zumarschieren. Die Motivation ist bei allen hoch und so wird auch dieser Nachmittag in voller Gänze ausgenutzt. Auch bis zum Ende der Woche hält der Bewegungsdrang bei Allen an und so steigen ein paar Tage später 10 glückliche, nach der letzten langen Bergtour nun doch recht müde, Jdavler in die Autos und treten die Heimfahrt nach Regensburg an.

Zillertalfahrt Leo

Ladies and Gentleman, welcome on Board!

Freitag:

Wir nehmen Sie heute mit in unsere fünftägige Frankenjura Jugendfahrt. Fasten your seatbelts and settle your seats! Freitag begann die Reise bei frühlingshaften Temperaturen von 36° im Schatten (gemessen mit einem geeichten Thermometer). Nach einer eineinhalbstündigen Fahrt begannen wir mit dem Aufbau unserer bunten Zeltstadt. Die vorbeiströmende Wiesent sorgte für entsprechende Abkühlung nach der anstrengenden Fahrt. Nachdem wir die ersten Kursteilnehmer mit Kammerflimmern aus dem Fluss zogen, wussten wir, dass die Temperatur weit unter dem Durchschnitt lag. Der Abend klang mit reichlich Tomatenmark und Nudeln aus.

Samstag:

Bis auf eine Ausnahme standen alle unaufgefordert um viertel nach sieben auf. Trotz eines schmackhaften Käsefrühstücks und Kaffee im Bauch, weckte letztlich erst das Schwimmen im Wasser uns auf. Danach fuhren wir los in Richtung Kletterwand, wo uns ein Platzregen erwischte, weshalb wir beschlossen die Streitburg zu erkunden. Eine unerwartete Bouldersession an der Burgmauer mit Fotoshooting später, joggten wir den Berg, um keine Zeit zu verlieren, hinunter, wärmten uns fürs Klettern auf und düsten zur Wand. Schachtelsätze können wir! Leider liefen wir in die falsche Richtung los, worauf uns ein freundlicher Einheimischer hinwies. Wir begannen unser Kletterabenteuer mit Übungen im Abseilen und Abbauen von Routen. Zudem entfachte eine hitzige Diskussion über deutsche Grammatik, Stilmittel und die Züchtung von Babymammuts aus gefrorener DNA. Anschließend, von großem Hunger geplagt, grillten wir. Abends stattete uns ein Naturschutzwächter einen Besuch ab und erkundigte sich nach Norbert Roland Fitzedom, dem offiziellen Mitmieter unseres Zeltplatzes. Wir konnten ihm in diesem Anliegen jedoch leider nicht unterstützen, wobei wir eine Person mit diesem extravaganten Namen gerne kennengelernt hätten. Der Abend endete unter einem Sonnensegel bei schönstem Wetterleuchten aka Gewitter.

Sonntag:

Alle wachten pünktlich, bis auf unsere Ausnahme, auf, die daraufhin durch das Ameisen-Bermudadreieck im Innenzelt bestraft wurde. Um diese Plage zu beenden, ließen wir das Zelt offen, was sich später als fataler Fehler herausstellen würde. Sogleich begaben wir uns auf die Suche nach der mysteriösen gelben Bank, welche die zwei tapferen Mädchen, unsere Koordinatorinnen, nicht finden konnten. Vermutlich fiel sie in den 16 Jahren, seit dem unser Topo gedruckt, wurde der Bankenkrise zum Opfer. Auch blind konnten wir den Eibenwald nicht finden. Die Absicherung der Routen war desaströs, aber keinem Desaster folgend. Neben erfolgreicher Kletterer, fand ein Fotoshooting mit dem Star-Fotografen Anton Braun statt. Dieser fotografierte wagemutig sein Topmodell Lukas in der Wand hängend. Von Hunger und starkem Regen geplagt, brachen wir in Richtung Sachsenmühle auf, wo wir Eis, Kaffee und Küchle genossen. Zum Zeltplatz zurückgekehrt, stellen wir fest, dass das Zelt, eines gewissen Langschläfers, vom Wasser angegriffen wurde, was die Ameisen nicht störte. Nach ausreichender Beschimpfung der eiskalten Dusche, bereiteten wir unser Abendessen zu. Anschließend verabschiedeten wir unseren Star-Fotografen Anton unter Tränen, welches wir mit dem Spiel Werwolf ausglichen und so diesen „trockenen", sommerlich warmen Tag beendeten.

Montag:

Von den durchdrehenden Autoreifen geweckt, erwachten wir langsam aus unserem tiefen Schlaf. Mit Kaffee, Tee und einem frischen Frühstück starteten wir in den Tag. In Anbetracht der Wetterlage, mussten wir feststellen, dass Klettern nicht möglich ist. Deshalb diskutierten wir unsere Berufswünsche und besuchten die Binghöhle, eine Tropfsteinhöhle, die von einem unterirdischen Fluss ausgewaschen wurde. Anschließend machten wir Mittagspause am Campingplatz und wärmten uns in den Duschen eines Freibades auf. Dort konnten wir ebenfalls das Mysterium der gelben Bank aufklären. Wir fanden heraus, dass diese im Schwimmbad Asyl gesucht hat und sich fleißig fortgepflanzt hatte. Da das Wetter sich nicht gebessert hatte, verbrachten wir den Nachmittag mit einem Kinobesuch und einem Spiderman-Film. Dank der Kompetenz unserer Jugendleiter und Trainer hatten wir ein wenig zu viel Grillgut, weshalb wir nun für den nächsten Tag bereits eine Brotzeit haben.

Dienstag:

Wir wachten in anderer Reihenfolge auf. Um in den Tag starten zu können, brauchten wir viel Kraft und ein Lagerfeuer. Nach einiger Zeit gelang es uns sogar unser Klettergebiet zu finden. Dort wurde ein Klettergenosse von wilden, schwarzen mit roten Augen besetzten Fliegen angegriffen und panickte und rannte, ohne aufzupassen, um sich schlagen in wildem Indianergeheul in einen Baum und viel fast von einer Klippe. Nach ein paar Kletterrouten picknickten wir und fuhren zurück, damit wir im nahegelegenen historischen Freibad uns erfrischen konnten. Der geglückte Nachmittag endete mit Stockbrot, Marshmallows, Lagerfeuer, einem Bad in unserem Freibad.

Zum Anfang des 10. Geburtstag des DAV Kletterzentrums Regensburg organisierte der Bufdi Marvin Karstieß mit Hilfe der Jugend des DAV einen Spaßwettkampf. Allerdings war dies kein normaler Kletterwettkampf, sondern ein Bewegungswettkampf für alle Generationen, egal ob mit oder ohne Kletterfahrung. Nach reichlich Vorbereitung und Planung war es dann am 25. Mai endlich so weit. Um 11:00 Uhr kamen schon die ersten Teilnehmer und wurden am Eingang von den Helfern empfangen. Jeder bekam ein Starterpack, das mit dem Laufzettel, ein paar 150 Jahre DAV- Gummibärchen und Rocknuts bestückt war. Die klassische Banane durfte natürlich auch nicht fehlen und zusätzlich gab es noch für jeden Teilnehmer ein cooles T-Shirt, welches zu unserer Freude die meisten sofort angezogen haben. Es war schön zu sehen, dass man auch viele neue Gesichter entdeckt hat, die sich an den neuartigen Spaßwettkampf gewagt haben. Von 12:00 – 16:00 Uhr ging es dann ans Eingemachte, die Quali begann. Es gab insgesamt 20 Stationen, welche die Teilnehmer bewältigen mussten. Es war eine bunte Mischung aus Bewegungsparcours, Geschicklichkeitsaufgaben und anderen lustigen Stationen. Von Klettergriff- Minigolf, über Sackhüpfen und Speed-Klettern, es war für jeden etwas dabei. Manchmal brachten einen seine Kletterskills weiter, manchmal waren sie aber auch total nutzlos. Die Stationen wurden in unterschiedliche Zonen aufgeteilt, wobei man pro Zone Punkte bekam, die am Ende zusammengezählt wurden. Zwischen der Quali und dem Finale, während die Punkte der Teilnehmer ausgewertet wurden, zeigte dann der Profi- Slackliner, Lukas Irmler, sein können auf der Highline, die quer durch die Halle gespannt war. Die drei besten jeder Altersklasse durften dann ins Finale um 17:00 Uhr, wobei es dieses Mal kein „klassisches Finale“ gab. Es wurden drei Teams gelost, mit jeweils einem männlichen und weiblichen Finalisten jeder Altersklasse. Innerhalb des Teams durften sich die Teilnehmer dann selbst aussuchen, welche der sechs Finalstationen von wem angetreten wird. Es war ein sehr spannendes und lustiges Finale, mit einem super motivierenden und gut gelaunten Publikum. Am Ende gewann ein Team gemeinsam und wurden Regensburger Bewegungschampions. Danach fand noch eine Siegerehrung statt und tolle Preise wurden unter allen Teilnehmer verlost. Den Abschluss bildete Lukas Irmler mit seinem spannenden uns inspirierenden Vortrag über Grenzerfahrungen und Weltrekorde auf der Slackline.

Nochmal vielen Dank an alle Teilnehmer, die tatkräftigen Helfer, die Hallenleitung und unseren Sponsoren Raiba Regensburg- Wenzenbach eG, Boulders Kletterhallenservice, Adelholzener, Lauf und Berg König, Mein Ausrüster, Beal, Promoyard, New seed und Vertical- Life.

Wir hoffen ihr hattet alle viel Spaß und einen schönen Tag.

JuMOVE

Winterwanderung Osserpfad der JDAV Senkrechtstarter

Regen, Schnee und Sonne
Was für eine Wonne,
Der Grenze entlang mit flotten Schritten
Folgen wir den Schneeschuhtritten
Hoch hinauf, die Bergluft ist klar
Das ist hier alles wunderbar
Das Loch war groß, der Fall ist tief,
Verdammt, geht es jetzt etwa schief?
Mehr Schnee als wir dachten,
Brachte uns zum Lachen
Zum Schluss gab’s Café und Kuchen
Langeweile und Traurigkeit musst du hier nicht suchen!

JDAV Die Senkrechtstarter (18-30 Jahre)

 

Foto Osserwanderung von Kevin Lam

Bei Fragen oder anderen Anliegen könnt Ihr uns gerne über marleneklauser@outlook.de kontaktieren.

Bericht der ersten Jugendvollversammlung

Nach der allerersten Jugendvollversammlung der JDAV Regensburg könnt ihr euch nun hier das Protokoll anschauen.

Nochmal vielen Dank. Wir haben uns sehr über die rege Teilnahme und Beteiligung gefreut!

Fränkische Schweiz 14.06.-15.06.19

Nachdem wir Anfang des Jahres eine neue JDAV Regensburg Klettergruppe für junge Erwachsene von 16 bis 30 Jahren gegründet haben, sind wir Mitte Juni zu unserer ersten Wochenendfahrt in die Fränkische Schweiz aufgebrochen. Am Freitagnachmittag sind wir zu neunt mit dem JDAV Bus nach Morschreuth gefahren. Nach Zeltaufbau haben wir hungrig die fränkische Küche genossen, und den Abend mit Volleyball, Gruppenspielen und Lagerfeuer ausklingen lassen. Früh um 7 Uhr am nächsten Morgen, um noch die Kühle des Tages zu genießen, aber natürlich mit einem vielseitigen mitgebrachten Frühstück (von Bärlauch Pesto bis hin zu den gekochten Eiern war alles dabei =) ) ging es los an die Kletterfelsen. Für manche war es das erste Mal in der Fränkischen, die Stimmung war super und der Kaffee am Ende des sportlichen Tages weckte uns wieder auf. So sind wir nochmal in die eisige Wiesent gesprungen und haben noch ein paar neue Spiele ausprobiert, die uns im wahrsten Sinne ganz schön verknoteten, bevor es dann am späteren Abend wieder Richtung Regensburg ging. Schön wars!

„Die Senkrechtstarter“ (Juniorengruppe der JDAV Regensburg)

Kletterwochenende Senkrechtstarter min

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