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Hurra, endlich wieder Wettkämpfe! Ende Februar fand im Landshuter DAV Kletter- und Boulderzentrum einer der ersten Kinderwettkämpfe nach der zweijährigen Coronapause statt. Und das Regensburger RegPoint-Team machte sich natürlich auch mit einer motivierten kleinen Gruppe auf den Weg zu unsrer Nachbarsektion. Als einzige Sektionsgruppe legten wir Regensburger*innen die An- und Abreise zum Wettkampf mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurück!

Als die Qualifikation begann, legten sich die vier RegPoint-Kletterer*innen Lissi, Mika, Felix und Marco ordentlich ins Zeug und gaben alles, bis Kraft und Haut auf den Fingern immer weniger wurden. Leider waren die Boulder deutlich zu schwer geschraubt und fast alle Athlet*innen hatten zu kämpfen um überhaupt die eine oder andere Zone zu erreichen. Auch sonst machten es die Coronaregeln mit stark getrennten Startgruppen und ohne die Erlaubnis sich gegenseitig zuzuschauen und anfeuern zu können schwer, dass eine spaßige Teamatmosphäre aufkam. Doch wir ließen uns davon nicht abschrecken und einschüchtern und machten das Beste aus der Situation. Für einige war es ihr allererster Wettkampf und so konnten sich alle Starter am Ende eines sehr langen Tages sehr zufrieden und glücklich schätzen. Und Marco schaffte es mit seiner nicht enden wollenden Ausdauer und unzähligen Versuchen in den Bouldern sogar, sich einen Finalplatz zu sichern. Herzlichen Glückwunsch!

Schön war es auf jeden Fall, endlich wieder Wettkampfluft zu schnuppern. Und zu lernen und zu erleben gab es auch noch so Einiges – z.B. dass auf der Strecke zwischen Regensburg und Landshut kein ICE fährt ;-)...

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Von 1924 bis 1926 wurde die Hanslberghütte von der Jugend, unter Anleitung des damaligen Vorsitzenden und Oberingenieurs Ludwig Hanisch, erbaut.

95 Jahre später, setzte die Jugend, zu ihrem 100-jährigen Jubiläum, wieder ein Zeichen. Am 3. Juli 2021 um 10:00h traf sich ein Gruppe an Jugendleiter*innen am Sportplatz in Oberndorf. Schwer bepackt mit Werkzeug machten sie sich auf den Weg zur Hanslberghütte. Die Sanierung des Wandfußes, sowie Arbeiten an der Hütte standen auf dem Programm.

Nach einem kurzen Planungsgespräch am Wandfuß des Klettergebiets, ging es an die Arbeit. Mit viel Muskelkraft wurden bei sommerlichen Temperaturen Steinstufen in den vormals steilen und rutschigen Wandfuß eingezogen. Außerdem wurde der Hang direkt unter der Wand gegen das weitere Abrutschen mit zwei großen Baumstämmen gesichert. Nach einer kurzen Pause ging es direkt weiter mit Wartungsarbeiten an der Hanslberghütte. Hier wurde die Hütte und der Zustieg von Sträuchern freigeschnitten, das Dach von Moos befreit und die Regenrinnen gesäubert. Nach getaner Arbeit ließen wir den Tag noch gesellig in einem Biergarten ausklingen.

Der Jugendausschuss möchte sich bei allen Helfern für die Mitarbeit, bei Hans-Peter Alkofer - dem Hüttenwart - für die gute Zusammenarbeit und bei Eberhard Zieglmeier für die hilfreichen Tipps und das Werkzeug bedanken!

Jonas Häring & Bernhard Maier

Bericht – RegPoint Zillertalfahrt 2021

Wir, die Dienstagsgruppe des RegPoint Teams, haben für unsere alljährliche Ausfahrt wieder das Zillertal festgelegt. Da wir zu dieser Zeit noch wenige in der Gruppe waren, haben wir uns mit einem Teil der Montagsgruppe zusammengeschlossen.

Am Donnerstag, den 9.9.2021, haben wir dann unser Gepäck inklusiv Crashpads, in den Sektionsbus gequetscht und sind losgefahren. Im Mayrhofen angekommen, haben wir uns nach dem Zelte aufbauen auch schon auf den Weg zum Bouldergebiet gemacht. An jedem Abend haben wir gemeinsam gekocht und traditionsgemäß bis um elf Uhr Werwolf gespielt. In den „Ewigen Jagdgründen“ haben wir einen schönen Klettertag verbracht. Das Ruhetagprogramm bestand aus einer schönen Wanderung über ein Hochmoor. Am vierten Tag im Zillertal haben wir unsere Zelt abgebaut und sind, bevor wir die ganze Heimfahrt mit Werwolf spielen verbracht haben, zum Bouldern in den Zillergrund gefahren. Dort mussten wir zuerst nach schönen Blöcken suchen, bevor wir mit Boulder Projektieren beginnen konnten.

Lena W.

 

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Wie kombinieren wir Klimaschutz, 100-jähriges JDAV-Regensburg-Jubiläum, 100. Geburtstag der von der JDAV erbauten Ludwig-Hanisch-Hütte (Hanslberghütte), Planungssicherheit in der Pandemie und Klettern? Die Idee, eine Jugendfahrt mit dem Fahrrad zur Hanslberghütte zu machen, um dort mit Jugendlichen im nebenan gelegenen Klettergebiet zu klettern war schnell geboren: Hanslberg by fair means!

Wir haben uns sehr gefreut, dass sich sechs Jugendliche auf das Experiment mit dem Rad zum Fels eingelassen haben. Und das Wochenende mit Hüttenerlebnis vor den Toren Regensburgs war ein voller Erfolg.

Nach einem spannenden Start mit einer gerissenen Kette nach 500 Metern, bewältigten wir die restliche Anreise problemlos. Gemeinsam wurde ausgiebig geklettert, am Top umgebaut und wurden erste Vorstiegstouren am Fels versucht und geschafft.

Auch die kulinarische Seite kam mit ausgiebigen Brotzeiten und zwei Kilo Nudeln mit Gemüsesoße nicht zu kurz. Der Abend dehnte sich über mehrere Werwolfspiele in die Länge. Und das Wetter hätte mit angenehmem trockenem, aber nicht zu heißem Klima in der Südwand nicht besser sein können.

So verbrachten wir ein unfall- und verletzungsfreies Wochenende ohne Radlplatten ;)! Und natürlich sind wir auch stolz auf unseren kleinen ökologischen Fußabdruck der Tour mit klimaneutraler Anreise und vegetarischer, saisonaler und ökologischer Ernährung.

Der Versuch: Jugendfahrt by fair means (mit dem Rad zum Fels) ist geglückt – to be continued!

Berni, Philipp und Lena

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Am 31. Juli 2021 haben wir, die Jugend des DAV Regensburg, unser 100-jähriges Jubiläum mit Workshops, einem Spaßkletterwettkampf, einer Zeitreise durch die 100 Jahre Sektionsjugend als Vortrag mit Fotos und alten Chroniken, und natürlich mit viel Spaß im Kletterzentrum gefeiert. 

Ab 10:00 Uhr war Einlass, um 11:00 Uhr wurde dann der Startschuss für die Qualifikation des Kletterwettkampfes gegeben. In vier Stunden konnte man beliebig viele Routen klettern, die fünf schwersten würden dann für die Finalwertung zählen.

Während dessen wurden auch die drei verschiedenen Workshops eröffnet: In der großen Bouldergrotte gab es einen Parcour, bei dem man durch Bögen aus Schwimmnudeln durch-, an Strickleitern hoch- und an Tauen runterklettern musste, ohne dabei den Boden oder die Schwimmnudeln zu berühren.                                                                            
Vor der Speedwand war das Bierkastenstapeln aufgebaut. Gesichert im AutoBelay, kletterte man an dem Bierkastenturm, den man sich dabei erst baute, mit dem Ziel  möglichst viele Kasten aufeinander zu stapeln. Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Spital Brauerei, die uns die vielen Bierkästen zur Verfügung stellte.                                                            
Draußen fand der dritte Workshop statt: Basteln mit Seilresten. Es entstanden viele schöne Armbänder, Schlüsselanhänger und Stiftehalter. Wobei immer neue Ideen und Techniken entwickelt wurden.

Zwischendrin wurden die Gewinne an die drei besten der anwesenden Teilnehmer der 100-Tage Challenge (bei der man durch klettern, laufen, wandern, radfahren, nordicwalken, schwimmen und skaten hatte Punkte sammeln können) übergeben. Die Sieger freuten sich über eine Hängematte, eine Thermoskanne und eine Stirnlampe.

Die Besten jeder Altersklasse des Kletterwettkampfes durften dann um 17 Uhr im Finale gegeneinander antreten. Die anfeuernden Zuschauer motivierten die Finalisten zu Höchstleistungen, die Hochspannung im Finale war greifbar.                                        
Unter allen Teilnehmern des Kletterwettkampfes fand nach der Siegerehrung eine Preisverlosung statt. Vielen Dank an die Sponsoren Vaude, Steinwild und Lauf und Berg König, die uns die Preise zur Verfügung stellten. An dieser Stelle möchten wir uns auch bei dem Sponsor Hans Brainfood für die leckeren Riegel bedanken.

Für das leibliche Wohl war durch die selbstgebackenen Pizzen aus dem Steinofen bestens gesorgt. 

Vielen Dank an alle Sponsoren, an die Kletterhalle und an alle Helfer für die tatkräftige Unterstützung.

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Leistungssport in Zeiten von Corona - wie geht das? Mit viel Motivation und einer guten Portion Flexibilität klappt auch das. Bis die Kaderathletinnen und -athleten des Bergsport-Fachverbands BFB wieder in den Hallen trainieren können. Die Kaderathleten Anna Holzmann und Pablo Huppenberger des Regionenkaders NBY/OPF haben den Winter-Lockdown mit Onlinetrainings, Laufen und Spagatüben verbracht, bis sie endlich wieder an die Wände durften. Nach Ostern war es so weit: Auch im DAV Kletterzentrum Regensburg in Lappersdorf durften die Kaderathleten ausnahmsweise und natürlich mit FFP2-Masken wieder trainieren. Den Bericht der beiden über die vergangenen Monate könnt ihr hier lesen. 

 

Am 17.04.2021 war es endlich wieder soweit, nachdem die Jugendvollversammlung im Herbst leider nicht stattfinden konnte. Natürlich im digitalen Format. Mit 15 anwesenden Teilnehmern, war die Beteiligung der Jugend zwar nicht so hoch wie beim ersten Mal, für eine Veranstaltung im digitalen Raum aber doch sehr zufriedenstellend.

Neben Finanzbericht, Budgetplanung und Jahresprogramm, sorgten unter anderem die Wake-Up-Spiele und der sehr schön präsentierte Bericht der Jugend für Spannung.

Die zwei wichtigsten Themen waren natürlich die Wahl des neuen Jugendausschusses und der Jugendreferent*innen, sowie eine Ordnungsänderung. Mit dem Beschluss der neuen Ordnung hat die Jugendvollversammlung festgelegt, dass es in Zukunft nicht mehr nur eine*n Jugendreferent*in gibt, sondern eine sogenannte paritätische Doppelspitze mit zwei Jugendreferent*innen unterschiedlichen Geschlechts. Für diese Positionen wurden Natascha Baumann und Bernhard Maier mit großer Mehrheit gewählt. 

Außerdem wurde unser langjähriger Jugendreferent Maximilian Brauneis, sowie die geschätzten Mitglieder des Jugendausschusses, Lucia Auburger und Magdalena Kärcher noch einmal offiziell verabschiedet.

Durch die rege Beteiligung der Teilnehmer konnten wieder alle Plätze im Jugendausschuss, sowie die zwei Jugendsprecher*innen (paritätisch) besetzt werden. Neue Mitglieder im Jugendausschuss sind: Lena Fuchs, Luis Lang und Sebastian Juraske, die zusammen mit den neuen Jugendsprecher*innen Lena Wiesner und Philip Kuntz für eine wesentliche Verjüngung des Ausschusses sorgen. 

Nach dem Abschluss des offiziellen Teils wurde die durchweg erfolgreiche Veranstaltung noch mit gemeinsamen Spielen abgerundet.

 

Hier findest du das Protokoll: Protokoll_JuVo_2021.pdf

und die Jugendordnung: Jugendordnung_Regensburg_2021-04-17.pdf

Reg Point meets Zillertal

Am  Mittwoch den 2.9.2020 sind wir, die Dienstagsgruppe des Reg Point Teams, mit unseren Trainern Kathi, Max und Berni ins Zillertal gefahren, um dort gemeinsam Sportklettern und Bouldern zu gehen. Abends haben wir gemeinsam gekocht und oft noch lange „Werwolf“ (ein spannendes Kartenspiel) gespielt. Wir haben Abseilen geübt und an unserm Ruhetag eine Wanderung unternommen. In den „Ewigen Jagdgründen“ sind wir viele schöne Routen geklettert und im „Ginzlinger Wald“ von Boulder zu Boulder gezogen. Am Sonntag den 6.9 hieß es dann Zelte abbauen, noch einmal Bouldern gehen und dann die Heimreise antreten.

Lena W. & Helene G.

 

RegPoint Zillertal

Mittwoch, 5. August 2020, 6:30:

Tatort Zillertal. Ohrenbetäubendes scheppern durchdringt 10 verschlafene Ohrenpaare. Ein Unfall draußen auf der Straße? Unsere Unterkunft, welche gerade zusammenbricht? Etwa sogar ein Bergsturz, der gleich das ganze Tal unter sich begraben wird? Zum Glück nichts davon, sondern nur der Toni, der seine Aufgabe als Weckdienst mal wieder sehr gewissenhaft ausfüllt und mit zwei Topfdeckeln dafür sorgt, dass auch keiner das Frühstück verpasst. Beschwerden über diese Weckaktion – Fehlanzeige! Die Stimmung ist trotz der Müdigkeit, die man in manchen Augen erahnen kann, ungebrochen gut und so wird mit viel Gelächter auch der letzte Gedanke an Schlaf aus den Köpfen vertrieben. Schlechte Laune wäre auch absolut fehl am Platz, haben wir doch schon einige actionreiche Tage hinter uns, gefüllt mit Klettern, Bouldern, Wandern und langen Frisbee-Einheiten, um die Regentage zu überbrücken. Wir, das sind Max, Hanna, Toni, Benita, Johannes & Johannes, Anna, Samu, Sina und Leo. Und in dieser Besetzung machen wir uns an diesem Morgen auch daran, ein Boot der nächstgelegenen Rafting-Schule zu kapern und uns unter Anleitung von Käptn Ross ins kühle Nass der Ziller zu stürzen. Für alle eine willkommene Abwechslung, um den durchgekletterten Händen eine Pause vom scharfen Gneis des Zillertals zu gönnen. Aber was heißt hier eigentlich Pause? Schon am selben Nachmittag sieht man wieder eine, mit Crashpads schwer beladene, Truppe auf die Boulderblöcke der Kaseler Alm zumarschieren. Die Motivation ist bei allen hoch und so wird auch dieser Nachmittag in voller Gänze ausgenutzt. Auch bis zum Ende der Woche hält der Bewegungsdrang bei Allen an und so steigen ein paar Tage später 10 glückliche, nach der letzten langen Bergtour nun doch recht müde, Jdavler in die Autos und treten die Heimfahrt nach Regensburg an.

Zillertalfahrt Leo

Ladies and Gentleman, welcome on Board!

Freitag:

Wir nehmen Sie heute mit in unsere fünftägige Frankenjura Jugendfahrt. Fasten your seatbelts and settle your seats! Freitag begann die Reise bei frühlingshaften Temperaturen von 36° im Schatten (gemessen mit einem geeichten Thermometer). Nach einer eineinhalbstündigen Fahrt begannen wir mit dem Aufbau unserer bunten Zeltstadt. Die vorbeiströmende Wiesent sorgte für entsprechende Abkühlung nach der anstrengenden Fahrt. Nachdem wir die ersten Kursteilnehmer mit Kammerflimmern aus dem Fluss zogen, wussten wir, dass die Temperatur weit unter dem Durchschnitt lag. Der Abend klang mit reichlich Tomatenmark und Nudeln aus.

Samstag:

Bis auf eine Ausnahme standen alle unaufgefordert um viertel nach sieben auf. Trotz eines schmackhaften Käsefrühstücks und Kaffee im Bauch, weckte letztlich erst das Schwimmen im Wasser uns auf. Danach fuhren wir los in Richtung Kletterwand, wo uns ein Platzregen erwischte, weshalb wir beschlossen die Streitburg zu erkunden. Eine unerwartete Bouldersession an der Burgmauer mit Fotoshooting später, joggten wir den Berg, um keine Zeit zu verlieren, hinunter, wärmten uns fürs Klettern auf und düsten zur Wand. Schachtelsätze können wir! Leider liefen wir in die falsche Richtung los, worauf uns ein freundlicher Einheimischer hinwies. Wir begannen unser Kletterabenteuer mit Übungen im Abseilen und Abbauen von Routen. Zudem entfachte eine hitzige Diskussion über deutsche Grammatik, Stilmittel und die Züchtung von Babymammuts aus gefrorener DNA. Anschließend, von großem Hunger geplagt, grillten wir. Abends stattete uns ein Naturschutzwächter einen Besuch ab und erkundigte sich nach Norbert Roland Fitzedom, dem offiziellen Mitmieter unseres Zeltplatzes. Wir konnten ihm in diesem Anliegen jedoch leider nicht unterstützen, wobei wir eine Person mit diesem extravaganten Namen gerne kennengelernt hätten. Der Abend endete unter einem Sonnensegel bei schönstem Wetterleuchten aka Gewitter.

Sonntag:

Alle wachten pünktlich, bis auf unsere Ausnahme, auf, die daraufhin durch das Ameisen-Bermudadreieck im Innenzelt bestraft wurde. Um diese Plage zu beenden, ließen wir das Zelt offen, was sich später als fataler Fehler herausstellen würde. Sogleich begaben wir uns auf die Suche nach der mysteriösen gelben Bank, welche die zwei tapferen Mädchen, unsere Koordinatorinnen, nicht finden konnten. Vermutlich fiel sie in den 16 Jahren, seit dem unser Topo gedruckt, wurde der Bankenkrise zum Opfer. Auch blind konnten wir den Eibenwald nicht finden. Die Absicherung der Routen war desaströs, aber keinem Desaster folgend. Neben erfolgreicher Kletterer, fand ein Fotoshooting mit dem Star-Fotografen Anton Braun statt. Dieser fotografierte wagemutig sein Topmodell Lukas in der Wand hängend. Von Hunger und starkem Regen geplagt, brachen wir in Richtung Sachsenmühle auf, wo wir Eis, Kaffee und Küchle genossen. Zum Zeltplatz zurückgekehrt, stellen wir fest, dass das Zelt, eines gewissen Langschläfers, vom Wasser angegriffen wurde, was die Ameisen nicht störte. Nach ausreichender Beschimpfung der eiskalten Dusche, bereiteten wir unser Abendessen zu. Anschließend verabschiedeten wir unseren Star-Fotografen Anton unter Tränen, welches wir mit dem Spiel Werwolf ausglichen und so diesen „trockenen", sommerlich warmen Tag beendeten.

Montag:

Von den durchdrehenden Autoreifen geweckt, erwachten wir langsam aus unserem tiefen Schlaf. Mit Kaffee, Tee und einem frischen Frühstück starteten wir in den Tag. In Anbetracht der Wetterlage, mussten wir feststellen, dass Klettern nicht möglich ist. Deshalb diskutierten wir unsere Berufswünsche und besuchten die Binghöhle, eine Tropfsteinhöhle, die von einem unterirdischen Fluss ausgewaschen wurde. Anschließend machten wir Mittagspause am Campingplatz und wärmten uns in den Duschen eines Freibades auf. Dort konnten wir ebenfalls das Mysterium der gelben Bank aufklären. Wir fanden heraus, dass diese im Schwimmbad Asyl gesucht hat und sich fleißig fortgepflanzt hatte. Da das Wetter sich nicht gebessert hatte, verbrachten wir den Nachmittag mit einem Kinobesuch und einem Spiderman-Film. Dank der Kompetenz unserer Jugendleiter und Trainer hatten wir ein wenig zu viel Grillgut, weshalb wir nun für den nächsten Tag bereits eine Brotzeit haben.

Dienstag:

Wir wachten in anderer Reihenfolge auf. Um in den Tag starten zu können, brauchten wir viel Kraft und ein Lagerfeuer. Nach einiger Zeit gelang es uns sogar unser Klettergebiet zu finden. Dort wurde ein Klettergenosse von wilden, schwarzen mit roten Augen besetzten Fliegen angegriffen und panickte und rannte, ohne aufzupassen, um sich schlagen in wildem Indianergeheul in einen Baum und viel fast von einer Klippe. Nach ein paar Kletterrouten picknickten wir und fuhren zurück, damit wir im nahegelegenen historischen Freibad uns erfrischen konnten. Der geglückte Nachmittag endete mit Stockbrot, Marshmallows, Lagerfeuer, einem Bad in unserem Freibad.