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Traumhafte Verhältnisse im Nationalpark Picos de Europa

Eine Kooperation mit dem DAV-Summit-Club

 

Vom 03. bis zum 14. August.2018 fand eine Sektionsreise der DAV-Sektion Regensburg statt, die von Sieglinde Sporrer und Joachim Kerschensteiner zusammen mit dem DAV-Summit-Club konzipiert wurde. Ziel der Reise war es, den spanischen Nationalpark Picos de Europa von West nach Ost zu durchqueren, dabei den Hauptgipfel des Massivs zu besteigen und gleichzeitig auch weitere Besonderheiten der Region kennen zu lernen. Die Tour war daher ein guter Mix aus tagesfüllenden Wanderungen, kulturellen Besichtigungstouren und etwas ruhigeren Tagen. Die Kooperation mit dem Summit-Club ermöglichte der Tourenleitung die Zusammenarbeit mit ortsansässigen Partnern für Unterkunft, Gepäcktransport und Bustransfers. Unsere Tourenleiterin Sieglinde Sporrer, im Hauptberuf Romanistin und Übersetzerin für die Spanische Sprache, konnte hierbei alle organisatorischen Belange problemlos betreuen und ihre fundierten landeskundlichen und sprachlichen  Kenntnisse waren nicht zuletzt beim begleitenden Kulturprogramm äußerst bereichernd.

 

Am Ankunftstag stand nach dem Hotel-Check-in ein kleiner Stadtrundgang auf dem Programm, am nächsten Tag konnten die Reiseteilnehmer im Rahmen einer leichten Eingehtour Covadonga, die Wiege der spanischen Nation besichtigen und den benachbarten Gipfel Picu Priena besteigen. An den darauffolgenden Tagen durchquerte die Gruppe (mit leichterem Gepäck für insgesamt vier Tage) das westliche Massiv der Picos de Europa. Über die Berghütten Vegarredonda und. Vega-de-Ario ging es auf teilweise sehr anspruchsvollen Wegen nach Caín in der Carres-Schlucht. Auf diesem Weg besuchten wir den Aussichtspunkt Ordiales mit einem tollen Panoramablick auf die Cordillera Cantábrica und Sieglinde beging mit einem Teil der Gruppe den Klettersteig Via Ferrata el Cares. Schließlich durchwanderten wir die tief eingeschnittene Cares-Schlucht nach Poncebos, wo wir im Rahmen einer Übernachtung im Hostal unser Gepäck tauschen konnten. Vom siebten bis zum neunten Tag befassten wir uns mit dem zentralen Gebirgsstock des Nationalparks, stiegen zur Uriellu-Hütte auf, erklommen den höchsten Gipfel Torre de Cerredo (2646 m) und durchwanderten dieses beeindruckende Gipfelmassiv auf teils spektakulären Wegen über den Pass Horcados Rojos (2344 m) nach Fuente Dé. Von dort fuhren wir mit dem Bus zum Küstenort Llanes, wo wir noch ein zweitägiges Programm zum Ausklang der Reise vorbereitet hatten. Zunächst besichtigten wir in einem Tagesausflug eine der wichtigsten Höhlen der paläolithischen Kunst, die Höhle Cueva El Pindal, heute Weltkulturerbe. Am letzten Tag vor der Heimreise genossen wir noch eine Etappe des malerischen Küstenwanderweges Camino del Norte.

 

Die Unterbringung als Halbpension in Berghütten und gepflegten Unterkünften entlang der Reiseroute sowie der von allen gerne in Anspruch genommene Gepäcktransport gewährleistet eine durchwegs gute Versorgungslage während der gesamten Reise und im Erlebnis eine zufriedene Grundstimmung. Während des gesamten Aufenthaltes herrschte außergewöhnlich gutes Wanderwetter mit besten Sichtverhältnissen,  sodass die gesamte Gegend ohne Einschränkungen genossen werden konnte. Alle Beteiligten waren überaus zufrieden mit dem gesamten Verlauf der Reise und sahen ihre Erwartungen in einen erholsamen und dennoch anspruchsvollen Wanderurlaub vollumfänglich erfüllt.

 

Die Tourenleitung hat allen Grund, sich sowohl bei den Mitreisenden als auch bei den Kooperationspartnern für das Gelingen und die Ermöglichung dieser bleibenden Eindrücke von Herzen zu bedanken.                       

Sieglinde Sporrer und Joachim Kerschensteiner

Picos

Foto: Joachim Kerschensteiner