service.jpg

Erst kürzlich gelang es Forschern erstmals Mikroplastik im menschlichen Körper nachzuweisen. Spätestens diese Ergebnisse sollten uns alle aufhorchen lassen, immerhin tragen auch wir Outdoorsportler unseren Teil dazu bei. Bei jeder Wäsche unserer Funktionsklamotten werden Unmengen von kleinen Partikeln mechanisch abgebrochen und abgerieben. Die Partikel passieren die Kläranlagen ungefiltert und gelangen so in die Gewässer.

Eine Möglichkeit, um das zu verhindern, ist der GuppyFriend. Ein Waschbeutel, der vom Naturschutzteam auch am Bergsporttreffen vorgestellt wurde. Der Beutel fängt die feinen Plastikteile auf, bevor sie ins Wasser gelangen.

Aber nicht nur bei der Pflege unserer Funktionskleidung können wir darauf achten, möglichst umweltschonend zu handeln. So gibt es inzwischen schon Hersteller die einen Reparaturservice für defekte Klamotten anbieten, so muss nicht bei einem kleinen Loch oder kaputten Reißverschluss gleich eine neues Kleidungsstück angeschafft werden.

Und auch wenn die Anschaffung neuer Ausrüstung unumgänglich ist, sollte vorher geprüft werden, ob es wirklich die Jacke für Extrembergsteiger sein muss, oder reicht vielleicht eine einfache Regenjacke?

Inzwischen gibt es auch immer mehr ressourcenschonende Alternativen, bei der z. B. Hersteller, ihre Synthetikfasern aus eingeschmolzenen PET-Flaschen gewinnen und somit weniger Energie verbrauchen. Auch gibt es inzwischen Label, die ihre Kleidungsstücke immer wieder recyceln und im Bereich der Naturfasern gibt es inzwischen ebenfalls gute Alternativen.

Und ja, ich gebe zu, dieses Thema ist ungemütlich und irgendwie auch anstrengend. Wer will sich schon stundenlang vorher informieren, nur wenn man ein neues Funktionsshirt kauft? Aber ich denke ein bisschen Aufwand können und müssen wir betreiben, immerhin geht es hier nicht nur um den Erhalt der Natur, sondern letztendlich auch um unsere Gesundheit.