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Abb. ÖAV, URL: https://www.alpenverein.at/portal/service/presse/2020/2020_04_01_gletscherbericht-2019.php

Der Gletscher-Messdienst des Östereichischen Alpenvereins (ÖAV) veröffentlicht, seit 129 Jahren jährlich die Zahlen, wie es um die österreichischen Gletscher bestellt ist. Leider, ist auch dieses Jahr der Trend der letzten Jahre wiederzuerkennen. Von den 92 untersuchten Gletschern sind 86 (=94 %) geschrumpft. Aber dies bedeutet nicht, dass es um die anderen 6 Gletschern bessergestellt wäre. Auch sie sind vom Klimawandel stark betroffen und im Rückzug.

Auf Grund der diesjährigen Situation, ist die Pressekonferenz mit den Leitern des österreichischen Alpenverein-Gletschermessdienstes Dr. Gerhard Karl Lieb und Dr. Andreas Kellerer-Pirklbauer (beide Institut für Geographie und Raumforschung, Universität Graz) und der österreichischen Alpenvereins-Vizepräsidentin Dr. Ingrid Hayek auf der Homepage des ÖAV abrufbar. Zudem sind interessante Grafiken einsehbar.

Wer sich auf wissenschaftliche Art und Weise informieren möchte, sollte sich die Zeit nehmen und der Homepage einen Besuch abstatten!

Brauchen wir Gletscher? Brauchen wir Picasso? Brauchen wir Mozart?

Link:  https://www.alpenverein.at/portal/service/presse/2020/2020_04_01_gletscherbericht-2019.php

Liebe Bergfreunde,

Naturschutz in Zeiten von Corona!

Es geht um ein Bauvorhaben im Tiroler Ötztal - unweit der Sektionshütte Zwieselstein - dass die freifließende Ache verbauen soll, um ein Kraftwerk samt Staubecken zu schaffen.

www.change.org/tumpen-habichen

Vor zwei Wochen begannen im Schatten der Corona-Krise im Tiroler Ötztal völlig unerwartet und ohne Anrainerinnen und Anrainer vorab zu informieren die Bauarbeiten für das seit Jahren umstrittene Kraftwerk Tumpen-Habichen. „Während es für Projektkritiker in Tirol nicht mehr möglich ist, die Gemeindegrenzen zu überqueren geschweige denn öffentliche Versammlungen abzuhalten, dürfen die Kraftwerksbetreiber weiterhin ungehindert mit dem Bau fortfahren - und das trotz offener Rechtsfragen, ungeklärter Beschwerden und ohne rechtskräftige Bewilligung", kritisiert Marieke Vogt von Wildwasser Erhalten Tirol (WET). Der gemeinnützige Verein richtet daher eine Petition an LH-Stvin. Ingrid Felipe und LH-Stv. Josef Geisler und fordert darin den sofortigen Stopp des Kraftwerkbaus. Unterstützt wird die Initiative von der lokalen Bürgerinitiative gegen Wasserstau Tumpen sowie von der Umweltschutzorganisation WWF Österreich.


Die Initiatoren der Online-Petition über change.org fordern von der Tiroler Landesregierung den Stopp der nicht genehmigten Baustelle sowie eine Absage der naturzerstörerischen Kraftwerkspläne an der Ötztaler Ache. „Wir fordern das Land Tirol auf, die Bauarbeiten mit sofortiger Wirkung zu stoppen und das Kraftwerk ein für alle Mal zu verhindern, um den einzigartigen Gewässerabschnitt als Natur- und Naherholungsraum, sowie zum Schutz der Anrainer zu erhalten!", so der Petitionstext.

Weitere Infos dazu findet ihr auch in der Presseaussendung unter:

https://www.wwf.at/de/petition-gestartet-stoppt-das-kraftwerk-tumpen-habichen/

Als drittes und westlichstes Naturschutzgebiet der Stadt Regensburg ist der Max-Schultze-Steig vielen Regensburgern bekannt. Schon die Geschichte um besagten Steig ist rührend.

So erwarb im Jahr 1906 Max Schultze, seines Zeichens Architekt, Fürstlich Thurn und Taxis’scher Oberbaurat und nicht zuletzt aktiver Naturschützer, elf Grundstücke für insgesamt 2534 Goldmark und schenkte 1912 das ca. 1 km lange und bis zu 300 m breite Gelände der Stadt mit der Auflage, „daß das fragliche Areal für alle Zeiten so bleiben soll, wie es jetzt ist, ein Stück unverfälschter Natur, daß es nie zu einer Parkanlage umgestaltet, sowie daß es nie verkauft oder bebaut werden dürfe!“.

Er wollte somit das Gelände vor dem Kalksteinabbau bewahren.

Nun wurde diese Auflage schon 1964 durch den Autobahnbrückenbau verletzt. Betrachtet man die Vegetation unter der Brücke, so wird deutlich, dass hier außer ein paar wenigen Sträuchern nicht mehr viele Pflanzen gedeihen können.

Der Bundesverkehrswegeplan 2030, der eine Engpassbeseitigung für die A3 zwischen Nittendorf und Rosenhof – einschließlich der Autobahnbrücke bei Sinzing über das Naturschutzgebiet – vorsieht, hat keinerlei Untersuchung auf Umwelt- und Naturverträglichkeit eingeplant. Da ohne einer umwelt- und naturverträglichen Untersuchung unklar ist, ob die Baumaßnahme an der Autobahnbrücke bei Sinzing negative Auswirkungen auf den Max-Schultze-Steig haben könnte, möchte die Petition, dass genau diese bisher ausstehende aber dringend notwendige Untersuchung durchgeführt wird.

Wir als Naturschutzteam des DAV Regensburg unterstützen das Vorhaben der Petition und würden uns freuen, wenn sich möglich viele Mitglieder anschließen!

Link:

https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2020/_01/_24/Petition_106239.html

Wir als Regensburger DAV Naturschutzteam freuen uns über den Neuerwerb des Bund Naturschutzes, einer zuvor ackerbaulich genutzten Fläche, zum Naturschutzgebiet Hutberg bei Kallmünz. Die Fläche wird nach der Ernte 2020 zu einer artenreichen Wiese umfunktioniert werden, indem zuvor der Oberboden abgetragen wird.

Das Naturschutzgebiet Hutberg bei Kallmünz gehört bereits größtenteils dem Bund Naturschutz Bayern e.V.. Bei dem Gebiet handelt es sich um einen Jura-Trockenhang der im Auftrag des Bund Naturschutzes vom Schäfer beweidet wird Bei der Fläche die hinzukommt handelt es sich um 1,4 ha Land.

 

Quelle: Bund Naturschutz e.V. Stadt und Landkreis Regensburg

Quelle: Bund Naturschutz e.V. Stadt und Landkreis Regensburg

Die bayerische Staatsregierung hat am 11. Februar 2020 die erste Ausweisung eines Nationalen Naturmonuments in Bayern beschlossen und zwar die Weltenburger Enge. Die Verordnung ist am 01.03.2020 in Kraft getreten.

Die außergewöhnliche Natur und ihr Schutz waren schon König Ludwig I ein Anliegen, sodass dieser 1840 die Weltenburger Enge bereits zu einem Naturschutzgebiet auswies. Um die Artenvielfalt und die natürliche Dynamik weiterhin zu schützen, wurde durch die bayrische Staatsregierung die Ausweitung zum Nationalen Naturmonument angeregt. Doch was bedeutet dies? Auf der Homepage des Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz findet sich folgende Definition:

„Die an internationale Vorbilder angelehnte Kategorie „Nationales Naturmonument“ ist erst seit dem Jahr 2010 in § 24 Abs. 4 Bundesnaturschutzgesetz verankert. Nationale Naturmonumente sind rechtsverbindlich festgesetzte Gebiete, die aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen, kulturhistorischen oder landeskundlichen Gründen und wegen ihrer Seltenheit, Eigenart oder Schönheit von herausragender Bedeutung sind.“

Bei der Weltenburger Enge handelt es sich um eine Fläche von 197 Hektar, die die Charaktereigenschaften von Seltenheit, Eigenart und besonderer Schönheit erfüllt. Innerhalb dieses Gebiets befinden sich auch das Kloster Weltenburg und die Befreiungshalle. Es soll neben einem neuen Umweltbegegnungs- und Naturerlebniszentrum, auch eine eigene Verwaltung - höhere Naturschutzbehörde- entstehen. Ein ehemaliges Landratsamtsgebäude wird voraussichtlich hierfür genutzt werden. Im Moment sind 5 Millionen Euro für die Umstellung des Naturschutzgebiets zum Nationalen Naturmonument eingeplant. Unterm Strich soll ein noch vielfältigerer Schutz des Gebiets bezweckt werden.

Und was bedeutet dies für den DAV bzw. das Klettern in dieser Region?

Die gute Nachricht ist, für die Kletterer ändert sich Nichts. Und der Dachverband des DAV äußerte sich dazu am 20.01.2020 wie folgt:

„Der Deutsche Alpenverein unterschützt das Anliegen des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz{...}. Dabei begrüßen wir ganz außerordentlich das Bekenntnis zum Fortbestand des Kletterns gemäß Status Quo in der Verordnung zum nationalen Naturmonument und sehen mit dem Fortbestand der Ausnahmegenehmigung zum Klettern im Rahmen der Kletterkonzeption „Unteres Altmühltal und Donaudurchbruch“ die Belange des Natur- und Artenschutzes durch das naturverträgliche Klettern im Gebiet ausreichend berücksichtigt.“

Als Naturschutzreferentinnen der Sektion Regensburg möchten wir auf dieses Vorhaben aufmerksam machen und stehen ihm positiv gegenüber. Die einzige Befürchtung aus unserer Sicht, ist ein anwachsender Tourismus und damit eine Beeinträchtigung der Natur durch ein „Mehr an Menschen“. Auf der anderen Seite wird vermutlich mit Schaffung der Außenstelle der höheren Naturschutzbehörde auch die Möglichkeit eines noch besseren, fachlich kompetenten Schutzes des Gebietes gewährleistet.

Gletscher Pitztalhttps://mein.aufstehn.at/petitions/nein-zur-gletscherverbauung-pitztal-otztal

Gerade in Zeiten von Klimawandel und Gletscherschwund gilt es, die Reste dieser Urlandschaft zu bewahren. Daher stellt der geplante Zusammenschluss der Gletscherskigebiete Pitztal - Ötztal einen massiven Eingriff in die hochalpine Natur dar. Für den Bau des Skigebiets müssen Teile des Gletschers verschüttet werden und Teile des Berges abgesprengt, abgetragen und mit Beton verbaut werden. Zudem sollen drei Seilbahnen, ein Tunnel, Restaurants und Bars entstehen.

Die Bürgerinitiative Feldring fordert von der Tiroler Landesregierung den sofortigen Stopp des Projekts und wird dabei unterstützt von WWF Österreich, dem Österreichischen Alpenverein und den Naturfreunden Österreich.

Auch wir, als Teil des Deutschen Alpenvereins, sehen uns in der Pflicht, die noch bestehenden Gletscher zu schützen und den Wahnsinn des Erschließens weiterer Skigebiete zu beenden.

150 000 von 200 000 Unterzeichnungen sind bereits erfolgt.

Auch deine Stimme zählt! Unterzeichne jetzt!

Das Projekt „Schigebietserweiterung und  -zusammenschluss Pitztal-Ötztal“ wurde im Mai 2016 erstmals eingereicht. Insbesondere aufgrund der notwendigen Ergänzung der unvollständigen Projektunterlagen durch die Betreiber startete im Mai 2019 die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP)Im Falle einer Genehmigung soll im Herbst 2020 mit dem sechsjährigen Bau begonnen werden.

Ein Radentscheid - wofür?

Wie soll der wachsende Verkehr in Regensburg bewältigt werden? Unsere Vision ist es, Regensburg derart zu verändern, dass wir in Zukunft einen Großteil unserer Wege gerne mit dem Fahrrad zurücklegen wollen und können. Egal wie alt wir sind, egal ob wir mit unseren Kindern unterwegs sind, das Fahrradfahren in Kombination mit Fußverkehr und den öffentlichen Verkehrsmittel soll in Zukunft für die meisten, wenn nicht alle Regensburger*innen Verkehrsmittel der Wahl werden können – da es sowohl bequem und schnell, als auch sicher für alle ist.  

In den letzten Jahren hat sich die Zahl der Radler*innen bereits spürbar erhöht. Ein Grund ist die Verfügbarkeit von Pedelecs, die die Nutzung von Fahrrädern für alle Altersgruppen trotz der teils hügeligen Topographie unserer Stadt attraktiv macht. Regensburg ist eine Stadt der kurzen Wege, das Kerngebiet erstreckt sich über einen Radius von rund vier Kilometern um den Dom, eine Strecke, die sich mit dem Fahrrad in ca. 20 Minuten zurücklegen lässt.

Je mehr Menschen aufs Fahrrad umsteigen, desto sicherer und fließender kann der Verkehr in unserer Stadt werden.  Radler*innen verbrauchen weniger Platz, mehr Menschen können also gleichzeitig auf der gleichen Fläche unterwegs sein, als das mit dem Auto möglich ist. Fahrradfahren ist umweltfreundlich.

Der Umstieg aufs Fahrrad hat also für unsere gesamte Stadtgesellschaft positive Auswirkungen, deshalb ist es an der Zeit unsere Prioritäten richtig zu setzen! Lasst uns Verwaltung und Politik gemeinsam zeigen, dass Regensburg zur heimlichen Radlhaupstadt werden möchte! Mit deiner Unterstützung des Radentscheids hilfst du uns die Zukunft Regensburgs umweltfreundlicher, stressfreier und gesünder zu gestalten. 

Für mehr Informationen und Unterstützung bitte einfach auf folgenden Link klicken:

https://radentscheid-regensburg.de/

Bei einer großen Runde um das wunderschön gelegene Forsthaus Irlbrunn im Frauenforst nahe Ihrlerstein erfahren wir in Begleitung der erfahrenen Kräuterpädagogin Renate Beck Interessantes über Wildkräuter am Wegrand. Nahezu vor jedem Fuß gibt es etwas zu entdecken...Spitzwegerich, Breitwegerich, Gänseblümchen und noch viele andere Wildkräuter und deren Wirkung lernen wir an diesem kurzweiligen Vormittag kennen.

Wir möchten dabei die Natur in ihrem Reichtum und ihrer Vielfalt näher kennenlernen, um zu lernen, was schützenswert und für uns alle wertvoll ist. Im Anschluss werden wir im Forsthaus unsere aufgefundenen Kräuter zu schmackhaften Leckereien wie z.B. Tee, Kräuterbutter oder Salat zubereiten. Diese frischen Köstlichkeiten genießen wir gemeinsam bei einem gemütlichen Mittagessen.

Termin: Samstag, 21.09.2019

Beginn: 9 Uhr Abfahrt am DAV Kletterzentrum Regensburg; gemeinsame Hinfahrt in den Frauenforst mit dem Sektionsbus und/oder im privaten PKW (je nach Teilnehmerzahl)

Dauer: je nach Gruppengröße ca. 4-5 Stunden inkl. An-und Abfahrt

Teilnehmer: ca. 15

Kosten: 10 € für Teilnahme und Zutaten für die Zubereitung, plus Beteiligung an Miet-/Benzinkosten

Anmeldung und Besprechung: per Mail an naturschutzteam@alpenverein-regensburg.de

Ausrüstung: ggf. Aufbewahrungsmöglichkeit für Mitnahme aufgefundener Kräuter

Leitung: Naturschutzteam und Frau Renate Beck, Kräuterpädagogin

Die Energiewende ist in aller Munde. Welche Möglichkeiten es überhaupt gibt und wie sie funktionieren, könnt Ihr am 24. März direkt vor Eurer Haustür auf dem Regensburger Klimaschutzweg erleben.

 

Der Wanderer entlang des Klimaschutzweges im Norden von Regensburg kann sich an bis zu elf Stationen ein eigenes Bild von lokalen Gegebenheiten der Klimaanpassung machen und sich davon überzeugen, dass die Technologien der Erneuerbaren Energien langfristig verlässlich funktionieren. Zu den lokalen Gegebenheiten Regensburgs zählen der Energieverbrauch der Stadt, Temperaturerhöhungen vor Ort, thermische Ausgleichsräume und Hochwasser­gefährdungen. Lösungsansätze sind Gebäudesanierung, Elektromobilität, Solarenergie, Windenergie, Biomasseanlagen und Blockheizkraftwerke. Auf dem Klima­schutz­weg werden wir frühen Pionierprojekten aus dem Solar- und Windenergie­bereich begegnen, die uns zeigen: diese Formen der Energiegewinnung laufen seit Jahren ertragreich, stabil und zuverlässig. Die Wanderung führt uns sowohl durch städtisches Gebiet wie auch durch offene Landschaft und ist sechs, beziehungsweise acht Kilometer lang – je nachdem, welche Variante in Abhängigkeit vom Wetter gewählt wird. Sie bringt uns in den Norden der Stadt Regensburg in ein bisher für die Naherholung wenig genutztes, aber nichtsdestotrotz landschaftlich reizvolles Gebiet mit immer wieder überraschenden Blicken auf die Stadt, insbesondere die Türme des Regensburger Doms. Wir lassen die Wanderung ausklingen in einem der Biergärten, die jeweils am Ende beider Varianten liegen. Zum Ausgangspunkt kommen wir entweder zu Fuß (erste Variante) oder mit dem ÖPNV (zweite Variante) zurück. Ausgangspunkt ist das Landratsamt in der Altmühlstraße 1A, das gut mit dem Fahrrad, dem RVV (Haltestelle Nordgaustraße) oder per PKW (großer Parkplatz des Landratsamtes) erreichbar ist. Der Klimaschutzweg ist das Geschenk der Windpower GmbH an die Regensburger Bürger zum 20-jährigen Firmen-Jubiläum. Weitere Infos zum Klimaschutzweg: www.klimaschutzweg-regensburg.de

 

Termin: 24. März 2019

Dauer: 3-4 Stunden

Treffpunkt: Landratsamt, Altmühlstraße 1A

Ausrüstung: Brotzeit, Getränke, ggf. Regenkleidung

Kosten: keine

Besprechung: per Mail über naturschutzteam@alpenverein-regensburg.de

Leitung: Naturschutzteam

 

1. In Bayern haben wir die historische Chance!

Auch wenn Klimakonferenzen und Artenrettungsprogramme uns enttäuschen:Wir können durch das Volksbegehren das wirksamste Arten- und Naturschutzgesetz aller Zeiten Wirklichkeit werden lassen. Wir handeln für die Artenvielfalt und das Überleben der Bauern!
2. Wir brauchen 1 Million Stimmen
zur Rettung der Artenvielfalt in Bayern! Das geht nicht Online. Bitte investieren Sie zwischen 31.01. und 13.02. nur 2 Minuten Ihrer Zeit, gehen Sie ins Rathaus oder die Eintragungsstelle an dem Ort, wo Sie gemeldet sind und tragen Sie sich in die Listen ein – für den Erhalt der Artenvielfalt in Bayern!
Bitte den Ausweis nicht vergessen.
3. Die Rettung der Artenvielfalt in Bayern ist möglich!
In Bayern verschwinden immer mehr Tier- und Pflanzenarten, das ist wissenschaftlich belegt. Wir sind Zeuge des größten Artensterbens seit dem Verschwinden der Dinosaurier. Diese Entwicklung müssen und können wir stoppen. Es geht dabei auch um unser Überleben: Wenn es keine Bienen
und Hummeln mehr gibt, wer bestäubt dann unser Obst und Gemüse?
— 54% aller Bienen sind bedroht oder bereits ausgestorben!
— 73% aller Tagfalter sind verschwunden!
— über 75% aller Fluginsekten sind nicht mehr da!
— in Bayern leben nur noch halb so viele Vögel wie vor 30 Jahren!
4. Was können wir Wahlberechtigten tun?
Jeder Einzelne kann das Volksbegehren Artenvielfalt unterstützen. Die erste Hürde ist bereits überwunden: zur Zulassung des Volksbegehrens haben wir ca. 100.000 Unterschriften gesammelt.
Jetzt müssen sich 10% der in Bayern wahlberechtigten Wählerinnen und Wähler in den Rathäusern eintragen. Das sind ca. 1 Million Menschen! Notieren Sie sich also jetzt Ihren Rathaus-Termin, zwischen 31.01. und 13.02. Vergessen Sie bitte Ihren gültigen Ausweis nicht. Und nehmen Sie alle Freunde, Verwandten und Passanten mit ins Rathaus oder die Eintragungsstätte.
Sie finden die Öffnungszeiten und Ortsangaben unter:

Quelle: www.volksbegehren-artenvielfalt.de und Mittelbayerische Zeitung