Klimaschutz in den Bergen: Unsere Verantwortung als Alpenverein
Als Alpenverein sind wir nicht nur Bewunderer der majestätischen Berge, sondern auch Verwalter und Bewahrer ihrer Schönheit und Einzigartigkeit. Angesichts der drängenden Herausforderungen des Klimawandels ist es unsere Pflicht, aktiv zu werden und unseren Teil zum Schutz dieser wertvollen Naturräume beizutragen.
Der Deutsche Alpenverein (DAV) hat sich auf seiner Jahreshauptversammlung 2021 ehrgeizige Ziele gesetzt: Bis zum Jahr 2030 streben wir an, klimaneutral zu werden. Diese Verpflichtung spiegelt unser Engagement wider, einen nachhaltigen Umgang mit der Umwelt zu fördern und unseren ökologischen Fußabdruck zu minimieren.
Doch was bedeutet Klimaschutz für einen Alpenverein konkret? Es geht weit über bloße Absichtserklärungen hinaus. Wir setzen uns aktiv für Maßnahmen ein, die den CO2-Ausstoß reduzieren und die Umweltbelastung verringern. Dazu gehören beispielsweise die Förderung von umweltfreundlichen Anreisemöglichkeiten zu unseren Hütten und Veranstaltungen, die Optimierung des Energieverbrauchs in unseren Gebäuden sowie die Sensibilisierung unserer Mitglieder für einen respektvollen Umgang mit der Natur.
Als Mitglieder des Alpenvereins haben wir alle eine Verantwortung, unseren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Indem wir bewusste Entscheidungen treffen und unsere Gewohnheiten überdenken, können wir dazu beitragen, die Schönheit und Vielfalt unserer Berge für kommende Generationen zu erhalten.
Besuchen Sie unseren Bereich zum Thema Klimaschutz, um sich über unsere aktuellen Initiativen und Maßnahmen zu informieren. Gemeinsam können wir einen bedeutenden Beitrag zum Erhalt unserer Umwelt leisten und weiterhin die Schönheit der Berge genießen.

Emissionsbilanz der letzen Jahre
Unsere Emissionsbilanz – präzise, transparent und richtungsweisend
Wir erstellen jährlich eine transparente und fundierte Emissionsbilanz, um die vom DAV Regensburg verursachten Treibhausgasemissionen systematisch zu erfassen und sichtbar zu machen. Die Bilanzierung erfolgt nach den Standards des Greenhouse Gas Protocol sowie nach den Vorgaben des Bundesverbandes des Deutschen Alpenvereins (DAV).
Die Datenerhebung basiert auf einer Vielzahl detaillierter Einzelwerte und umfasst hunderte Positionen – von der Infrastruktur (z. B. Heizung, Strom), über den Einkauf (z. B. Kletterausrüstung) bis hin zur Mobilität (z. B. Anreise zum Kletterzentrum). In die Bilanz flossen monatelange Arbeit und umfassende Recherchen ein, um eine möglichst genaue Gesamterfassung zu ermöglichen.
Was wird bilanziert?
Der DAV berücksichtigt in seiner Methodik alle drei Scopes:
Scope 1 – direkte Emissionen (z. B. Heizungen in vereinseigenen Gebäuden)
Scope 2 – indirekte Emissionen durch Energiebezug (z. B. Stromverbrauch)
Scope 3 – weitere indirekte Emissionen (z. B. durch Herstellung und Transport von Materialien)
Dabei ist jedoch klar geregelt, welche Emissionen in die Verantwortung des Vereins fallen – und welche nicht. So wird etwa die individuelle Anreise zu DAV-Hütten nicht mit einbezogen, da diese außerhalb unseres direkten Einflussbereichs liegt.
Einheit: CO₂e – was bedeutet das?
Die Emissionen werden in Tonnen CO₂-Äquivalenten (CO₂e) erfasst. Das „e“ steht für „Äquivalente“, da nicht nur CO₂, sondern auch andere klimaschädliche Gase wie Methan (CH₄) und Lachgas (N₂O) berücksichtigt und in CO₂ umgerechnet werden.
Einordnung: Eine Tonne CO₂e – wie viel ist das?
Zum Vergleich: Der durchschnittliche CO₂-Ausstoß pro Person in Deutschland lag laut Umweltbundesamt im Jahr 2023 bei rund 9,1 Tonnen CO₂ pro Jahr.
Eine einzelne Tonne CO₂e entspricht also etwa einem Neuntel des jährlichen Pro‑Kopf-Ausstoßes – ein greifbarer Maßstab für unsere Verantwortung als Verein.
Infos zum Thema Klimaschutz
Gedanken zu Öffis
Gedanken zu Öffis
Selbst bei gleicher Anzahl von Menschen vermitteln diese Bilder unterschiedliche Botschaften: Auf der linken Seite, wo alle mit dem Auto angereist sind, dominieren Verkehrsstaus und Abgaswolken die Szenerie. In der Mitte, wo alle mit dem Fahrrad unterwegs sind, herrscht eine ruhigere Atmosphäre, geprägt von gesunder Bewegung und umweltfreundlicher Mobilität. Auf der rechten Seite, wo alle den Bus genommen haben, zeigt sich ein Bild von Effizienz und Gemeinschaftlichkeit, während gleichzeitig die Umweltbelastung deutlich reduziert wird.
Diese Bilder verdeutlichen, dass Alternativen zum individuellen Autoverkehr existieren und dass es möglich ist, auch in die Berge zu gelangen, ohne auf umweltschädliche Verkehrsmittel zurückzugreifen. Indem wir uns für umweltfreundlichere Transportmöglichkeiten wie den Zug oder den Bus entscheiden, können wir nicht nur den Verkehr in den Städten entlasten, sondern auch unsere Ausflüge in die Natur nachhaltiger gestalten.
Mehr Infos zum Klimaschutz:
Alle Termine zum Klimaschutz im DAV Regensburg
Reisebericht zum Klimabewussten Reisen
Du willst mitmachen oder hast ein Anliegen? Wir freuen uns auf Deine Nachricht!
klimaschutz@alpenverein-regensburg.de
Kommt bald:
- Bericht über aktuelle Klimaschutz-Maßnahmen
- Emissionsbilanz 2023