Blick ins Labertal | © Toni Putz

Über die Jurahöhen westlich von Regensburg

Lieblingstour

02.02.2026

Toni Putz plante diese Tour für die traditionelle Vatertagstour, die gemeinsam mit der Ortsgruppe Bayerwald jedes Jahr durchgeführt wird. Sie führt uns über die Jurahöhen westlich von Regensburg und schlägt mit knapp 40 km und 670 Hm zu Buche. 

Länge  38,3 km, Höhendifferenz  663 Hm  Schwierigkeit S2, mittel   
gemäß Planung mit alpenvereinaktiv.com

Wir starten beim Gasthof Krieger in Mariaort, fahren über die Brücke und auf der Teerstraße nach Kleinprüfening, hinauf zur Marienhöhe und auf einer Schotterstraße zum Waldrand mit herrlichem Blick auf Regensburg. Weiter durch den Wald bergauf. Nach einer Linkskurve der Waldstraße zweigt im spitzen Winkel ein Trail ab, den ich wegen seiner Führung „Affe-Owe-Trail“ (deutsch „Up-Down-Trail“) nenne. Er erfordert ein bisschen Mut wegen der tiefen Gräben, die man durchfährt: Dieses Stück kann auf der Schotterstraße umfahren werden.

Zurück auf der Forststraße folgt gleich der nächste Trail. Er quert die Straße nach Eilsbrunn, führt dann bis zu einer Schotterstraße, auf der man unter der Autobahn hindurchfährt. Weiter geht´s auf Trails durch Wald, auf und ab, manchmal etwas steil. Er endet an einer Schotterstraße, der wir ein gutes Stück folgen. Ein schöner Blick ins Labertal von einem Felskopf, der Hohen Wand, lohnt einen Abstecher von der Straße. Bei einer starken Linkskurve verlassen wir die bergabwärts führende Schotterstraße und biegen auf einen Wanderweg ab, der uns nach Eilsbrunn mit der berühmten Gaststätte Röhrl führt.

Leider folgt dann eine wenig schöne Ortsdurchfahrt und eine Betonstraße. Kurz vor der Höhe biegen wir links ab auf einen Feldweg zu einem Sendemast. Dort erreichen wir das Landschaftsschutzgebiet „Alpiner Steig“, in dem das Mountainbiken verboten ist. Es lohnt sich aber ein Stückchen bis zu einer Bank zurückzulegen, wo man einen schönen Blick ins Labertal hat. Weiter geht´s auf einem wunderschönen Trail auf dem Katzenpfotenweg: An seinem Ende biegen wir rechts bergauf ab. Bald zweigt links ein Pfad ab, er führt nach Nittendorf. Den Ort streifen wir nur kurz, bevor es wieder auf einen Wanderweg bis Eichhofen mit Burgruine (wahrscheinlich aus der 2. Hälfte des 14. Jh.), Schloss (um 1580) und Brauerei samt Gasthof geht. Hier bietet sich an, Mittagspause einzulegen.

Das nächste Ziel heißt Haugenried, oben auf der Jurahochfläche. Vorher kommen wir an der Kirche St. Nikolaus vorbei, die Mitte des 12. Jh. von Bergleuten errichtet wurde.     
Nach einer gemütlich zu fahrenden Forststraße öffnet sich unvermittelt der Blick auf Viehhausen mit seinem Schloss.
    
Steil geht es dann hinunter nach Alling im Labertal, früher ein beliebtes Ausflugsziel, weil hierher eine Lokalbahn, das Allinger Bockerl fuhr. Die Bahnstrecke wurde 1875 auf Betreiben des Besitzers Pustet der Papierfabrik bei Alling gebaut. Der Personenverkehr wurde 1967 eingestellt. Nach der Stilllegung des verbliebenen Güterverkehrs im Jahr 1985 wurde die Bahntrasse Anfang der 90-er Jahre in einen Rad- und Wanderweg umgebaut, dem wir bis kurz vor Bruckdorf folgen. 
 

Links die Schotterstraße durch ein Tal bergauf zur Autobahnunterführung, die wir bei der Hinfahrt genutzt haben, aber danach gerade weiter, bis ein Wanderweg von der Teerstraße links bergab abzweigt. Nach dem Trail entlang der Straße hinauf über den Parkplatz und rechts ab über eine Naturstraße zum Walderlebniszentrum. Vor Erreichen in einer Linkskurve biegen wir nach rechts auf eine schmälere Schotterstraße ab. Bald geht es rechts hinunter auf einem Trail nach Kleinprüfening und über die bekannte Teerstraße zurück zum Gasthaus Krieger in Mariaort.

Es gibt unerwartete Abzweigungen, daher bitte auf GPS achten (GPS-Daten folgen). 

Ausrüstung: funktionsfähiges Mountainbike (Bremsen, Schaltung), Helm, kleines Reparaturset (Schlauch), Sonnen- und Regenschutz, Getränk, kleine Verpflegung (Einkehrmöglichkeit in Eichhofen)

Toni Putz