Klettern mit schwerkranken Kindern | © Sabine Franzl

Klettern mit dem Kinder-Hospizverein

30.09.2026

Am 19. September besuchten schwerkranke Kinder zusammen mit ihren Eltern und Geschwistern das DAV Kletterzentrum Regensburg. Die Aktion wurde zusammen mit dem Kinderhospizverein organisiert. Bei allen Beteiligten war die Begeisterung riesig.

"Um 10:00 Uhr ging es los", erzählt Leo Bauer, einer der beiden Leiter der Inklusionsgruppe der Sektion. "Und eigentlich war geplant, dass wir bis 12:00 Uhr klettern. Doch alle waren so begeistert, dass viele noch länger geblieben sind". Neun Trainer*innen haben an diesem Vormittag ehrenamtlich unterstützt. Nach der Begrüßung der Familien und der Mitarbeiter*innen des Regensburger Kinder-Hospizdienstes - jedes Kind wurde von einem Mitarbeiter betreut - ging es an die Wände. 

"Die Kinder - die von einer Krankheit betroffenen Kinder und deren Geschwister - waren wirklich sehr motiviert und haben viel geschafft, auch dank unserer speziellen Inklusionsrouten", so Leo. Zum Beispiel konnten zwei Geschwister an einer so genannten Duo-Kletterroute gemeinsam klettern. Zusammen haben sie es an einem Seil, gesichert von einem Trainer, nach oben geschafft. "Ein ganz besonderes Erlebnis für die beiden", beobachtete Leo. 

Das Schöne am Klettersport und insbesondere am inklusiven Klettern sei, dass jede*r Teilnehmende, ob Kind, Eltern oder Betreuer, sich gleichwertig und mitgenommen fühlt.

Herzlichen Dank an alle Trainer*innen, die das Projekt komplett ehrenamtlich unterstützen, an den Kinder-Hospizdienst sowie die teilnehmenden Familien.
Vielen Dank auch an die Raiffeisenbank Regensburg-Wenzenbach, die dieses inklusive Kletterprojekt unterstützt hat.