150 Jahre Sektionsgeschichte

Im Jahr 2020 feierte die Sektion Regensburg ihr 150. Jubiläum. Neun Männer folgten dem Aufruf aus dem Regensburger Tagblatt, und gründeten die 20. Sektion des Deutschen Alpenvereins. Mittlerweile ist die zehntgrößte Sektion auf über 20.000 Mitglieder angewachsen. Die Geschichte der Sektion ist gekennzeichnet von vielen Höhen und Tiefen, von Abenteuern und stetigem Wandel. 

Cisles | © Wolfgang Moroder
Startschuss 1870 und das erste Großprojekt
16.05.2022

„Es war dies zu einer Zeit, da der Alpinismus gewissermaßen noch in den Windeln lag“, schrieb einst 1895 Dr. Brunhuber, seines Zeichens Schriftführer der Sektion Regensburg, in der Festschrift zum Jubiläum.

Neue Regensburger Hütte 1930-er | © DAV Regensburg
Zwei Hütten und die dunklen Jahre
16.05.2022

Dass die Sektion nun ohne eigene Hütte dastand, wollte die damalige Vorstandschaft, insbesondere Ludwig Hanisch, nicht auf sich sitzen lassen.

Gemaltes Bild der Neuen Regensburger Hütte. | © DAV Regensburg
Von Hüttenbau bis Hitlerjugend
Masterarbeit zur Alpenvereinskultur in der NS-Zeit
17.05.2022

Die Regensburger Kulturwissenschafts-Studentin Julia Kohl hat sich einem Kapitel des Alpenvereins und insbesondere der Sektion Regensburgs gewidmet, das bis dato noch nicht ausführlich erforscht wurde...

Neue Regensburger Hütte mit denkmalgeschützter Treppe. | © Thomas Eder
Die Nachkriegsjahre
Aufbruchsstimmung
30.05.2022

In den Kriegsjahren kam das Sektionsleben beinahe komplett zum Erliegen. Vorsitzender beziehungsweise Führer der Sektion nach Annexion Österreichs nicht mehr DÖAV, sondern DAV, Deutscher Alpenverein - war in dieser Zeit Hans Brandstetter.

Foto: Wolfgang Zettler | © Wolfgang Zettler
Von 1.571 bis 6.000
Wir wachsen!
30.05.2022

Zum 100. Jubiläum der Sektion, die mittlerweile 1.571 Mitglieder zählte, gratulierte auch der Bundesverband, und hielt 1970 die 101. DAV-Jahreshauptversammlung in Regensburg ab. 

© DAV Kletterzentrum Regensburg
Ein Fels aus Holz
Kletterboom in Regensburg
30.05.2022

In den Köpfen der Vorsitzenden und des Geschäftsführers Gotthard Unger spukte „die eigene Kletterhalle“ schon Ende der 90-er Jahre herum. Eröffnet wurde das Kletterzentrum schließlich 2008.

© Markus Stadler
Die Sektion ab Mitte der 90-er
31.05.2022

Kletterzentrum und Ersatzbau Neue Regensburger Hütte waren unbestritten die größten Aufgaben der jüngeren Vergangenheit, doch lange nicht die einzigen Projekte und Unternehmungen.

© Martina Ofer
Noch ein Großprojekt
Ersatzbau Neue Regensburger Hütte
31.05.2022

In dem Quartal von 1995 bis 2020 ist die Kletterhalle nicht das einzige Großprojekt der Sektion doch lange nicht die einzigen Projekte und Unternehmungen. Die Neue Regensburger Hütte bedarf der Aufmerksamkeit der Sektion, fast 90 Jahre nach ihrem Bau.

Auf der Breiten Krone in der Silvretta, 1966. | © Albert Pleyer
Stille Helden der Sektion Regensburg: Albert Pleyer
01.06.2022

Im Laufe der 150 Jahre haben unzählige Ehrenamtliche die Sektion gestaltet, mit Leben gefüllt und auch still im Hintergrund die Rädchen gedreht.

Cisles | © Wolfgang Moroder
Von der Alten zur Neuen Regensburger Hütte
Von Lukas Penz
25.07.2024

Bereits relativ bald nach seiner Gründung in den 1860er Jahren begann der Alpenverein mit dem Bau zahlreicher Hütten und Wege. Von Beginn an zählte dabei Tirol und insbesondere Südtirol, zu den Hauptarbeitsgebieten; So entstanden alleine in Südtirol bis 1914 rund 60 Alpenvereinshütten.